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Mich hungert

Ident. Nr.: B III 155

ObjID: obj:961553

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Ernst Hermann Grämer (1899 - 1966),
Künstler*in
Datierung
Herstellung: 1923
Weitere Titel
Sammlungstitel: Mich hungert
Übersetzung: I'm Hungry
Geografische Bezüge
Provenienz
Nachlass/Vermächtnis: Friedel Grämer, Dresden,
1975
Material / Technik
Bronze
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 12,5 x 5 x 5 cm
Erwerbung
1975 Ankauf von der Witwe des Künstlers, Friedel Grämer, Dresden

Objektbeschreibung

Zu den frühen Werken Grämers zählt seine Kleinplastik „Mich hungert“ von 1923, mit der er einen kritischen Kommentar zu den sozialen Problemen der Weimarer Republik formulierte. Die Figur des kleinen, einsamen Jungen vermittelt ein Gefühl des Leidens und der Hilflosigkeit, was sich als Anklage gegen die polarisierte kapitalistische Gesellschaft lesen lässt. Das hungernde, frierende und weinende Arbeiterkind steht im Mittelpunkt von Grämers Werken der 1920er-Jahre. Damit trug der Bildhauer zur sozialkritischen Kunst der Zeit bei, die sich häufig dem ausgebeuteten, verelendeten Proletariat zuwandte. | Irina Hiebert Grun

Letzte Aktualisierung: 04.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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