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Idylle

Ident. Nr.: A I 365

ObjID: obj:961649

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
1885
Systematik/Art
Material / Technik
Öl auf Leinwand
Abmessungen
Höhe x Breite: 76 x 55,5 cm
Erwerbung
1885 Ankauf vom Künstler mit Mitteln des Rohr’schen Stiftungsfonds

Objektbeschreibung

Heinrich Ludwig Freiherr von Gleichen-Russwurm, der Enkel Friedrich Schillers, absolvierte sein Studium bei Theodor Hagen an der Weimarer Kunstschule, bevor er in den 1880er Jahren zahlreiche Reisen unternahm, unter anderem nach Frankreich, Italien und an die Nordsee. Spätestens auf diesen Reisen dürfte er mit dem Werk von Arnold Böcklin in Kontakt gekommen sein, der 1881 in Florenz das ähnlich komponierte, idyllische Landschaftsbild »Der Sommertag« (Galerie Neue Meister, Dresden) geschaffen hatte. 1882 war das Bild in der Kunsthandlung von Fritz Gurlitt in Berlin zu sehen und fand noch im selben Jahr durch eine Radierung von Max Klinger Verbreitung. Das für das Œuvre des Weimarer Malers relativ ungewöhnliche, vier Jahre später entstandene Bild »Idylle« zeigt deutliche Parallelen zu Böcklins Werk: Trotz schmalem Format öffnet sich der Blick in eine weite, sommerliche Szenerie mit einer Reihe hoher Pappeln entlang eines gewundenen Bachlaufes. Bei Böcklin ist die Landschaft durch Badende, bei Gleichen-Russwurm durch einen Hirten mit Schafen belebt. Auch die intensive Leuchtkraft der Farbe folgt Böcklins Idyllenentwurf von 1881.| Regina Freyberger

Letzte Aktualisierung: 28.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Alte Nationalgalerie

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Tänzerin

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In der Ausstellung der Berliner Secession 1912 erzielte Kolbe seinen größten Erfolg: Er zeigte die Statue, die sein bekanntestes Werk werden sollte: die „Tänzerin“. Traditionell wird die Figur auf 1912 datiert; sie war jedoch schon 1911 in Arbeit. Nachdem die geplante Erwerbung durch das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt am Main gescheitert war, wurde in der Sachverständigenkommission der Nationalgalerie ein Ankauf erwogen. Benötigt wurde dafür die Zustimmung des Kaiserhauses. Ludwig Justi, der Direktor des Museums, argumentierte: „Die hier neu vorgeschlagene Figur der Tänzerin ist wohl das reizendste Werk, das Kolbe bisher gemacht hat. Prinz August Wilhelm meinte, daß S. M. gegen ihre Erwerbung nichts haben könne“ (Brief vom 8.8.1912, SMB-ZA, I/NG 465). Der Ankauf konnte 1912 getätigt werden; dabei wurde festgelegt, dass die Figur ein Unikat bleiben müsse. Sie wurde zu einem ikonischen Kunstwerk der Nationalgalerie. Die „Tänzerin“ erscheint auf den ersten Blick symmetrisch aufgebaut. Doch alle Körperteile sind leicht aus der geometrischen Anlage heraus verschoben und erwecken so den Eindruck von Lebendigkeit. Die Kunstkritik bejubelte „diesen in sanften Rhythmen schwebenden Jungmädchenkörper“ (Paul Westheim, in: Frankfurter Zeitung, 27.4.1912, Zeitungsausschnitt im Archiv Georg Kolbe Museum, Berlin). Verschiedene Legenden wurden über das Modell für die Statue erzählt; am überzeugendsten ist, dass es sich um Charlotte Kaprolat, die spätere Gattin von Max Pechstein, handelte. | Ursel Berger

Deutschordensritter als Krankenpfleger in Jerusalem

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Februarmorgen (Die Furt)

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Rückkehr von der Kirchweih

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