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Im Sturme

Ident. Nr.: A II 970

ObjID: obj:961794

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Wilhelm Laage (1868 - 1930),
Künstler*in
Datierung
1919
Weitere Titel
Sammlungstitel: Im Sturme
Übersetzung: In the Storm
Provenienz
im Besitz des Künstlers,
1930
Nachlass/Vermächtnis: Sohn von Wilhelm Laage,
3.1.1930–11.7.1941
Material / Technik
Öl auf Leinwand
Abmessungen
Höhe x Breite: 95 x 70 cm
Erwerbung
1941 Schenkung aus dem Nachlass des Sohnes des Künstlers

Objektbeschreibung

Die Betrachter:innen schauen auf eine fruchtbare und friedliche Landschaft. Im Vordergrund des Bildes führt ein Weg zu einem Bauernhaus mit Stallungen, hinter dem sich ein Tal öffnet vor einer entfernten, weiten Ebene. Trotz der Wetterlage, die der Titel benennt, arbeitet eine Person auf dem kleinen Acker neben dem Weg. Ohnehin wird der Sturm nur angedeutet: Der Wind lässt den Kaminrauch fast horizontal vom Schornstein wegwehen und die Blätter flattern. Letztere Bewegung suggeriert der Farbauftrag mit breiten, geschwungenen Pinselstrichen. Im Jahr 1940 gelangte „Im Sturme“ als Schenkung in die Nationalgalerie und wurde 1941 als Dauerleihgabe in den Diensträumen des Reichssicherheitshauptamtes in Berlin aufgehängt. Vermutlich führten die traditionelle Malweise und das beschauliche Sujet auch nach 1945 dazu, dass das Bild wiederum für die Ausschmückung eines Büros herhalten sollte: Am 12. Juni 1953 suchten Mitarbeiter der Staatlichen Kunstkommission aus den Depots der Nationalgalerie in Ost-Berlin neun Gemälde, darunter Laages „Im Sturme“, ohne Absprache oder Erlaubnis für die Ausgestaltung verschiedener Räumlichkeiten der DDR-Ministerien aus und nahmen sie sogleich mit. Nach einer Beschwerde der Nationalgalerie über dieses Vorgehen wurden die meisten Bilder einen Monat später zurückgebracht (SMB-ZA, II A/NG 490). | Emily Joyce Evans

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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