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Entwurf zum Giebelrelief "Die Geburt der schaumgeborenen Venus" für das Konzerthaus Karlsruhe (Fragment)

Ident. Nr.: B III 302

ObjID: obj:961862

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Karl Albiker (1878 - 1961),
Künstler*in
Datierung
1913-1915
Weitere Titel
Sammlungstitel: Entwurf zum Giebelrelief "Die Geburt der schaumgeborenen Venus" für das Konzerthaus Karlsruhe (Fragment)
Übersetzung: Model for a pediment relief for the Karlsruhe Konzerthaus (fragment)
Provenienz
im Besitz des Künstlers,
1961
Material / Technik
Gips
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 51 x 39 x 8 cm
Erwerbung
1989 Schenkung von Carl Albiker, dem Sohn des Künstlers, Ettlingen

Objektbeschreibung

Mit architekturgebundener Plastik machte sich Albiker ab 1905 einen Namen. Sie entstand oft in Zusammenarbeit mit dem befreundeten (Garten-)Architekten, Maler und Keramiker Max Laeuger, der an der Technischen Hochschule in Karlsruhe lehrte. Gemeinsam entwarfen sie etwa die Fassaden- und Innenraumgestaltung des 1911/1912 erbauten Küchlin-Varieté-Theaters in Basel. Für das von 1913 bis 1915 nach Plänen von Robert Curjel und Karl Moser im neoklassizistischen Stil errichtete Konzerthaus Karlsruhe schuf der Bildhauer ein Giebelrelief mit dem Titel „Die Geburt der schaumgeborenen Venus“. In der Mitte platzierte er eine stehende weibliche Gestalt und zu beiden Seiten je eine Figurengruppe aus zwei Frauen. Das schlecht erhaltene Fragment stellt vermutlich einen Vorentwurf für das letztlich umgesetzte, 1944 jedoch zerstörte Relief des Konzerthauses dar. Es zeigt die linke Seite der Darstellung, also nur zwei der insgesamt fünf Aktfiguren, eine stehend, die andere kniend, einander durch eine Berührung der Arme verbunden. In Anbetracht der „aussergewöhnlichen Dimensionen“ des Giebelfeldes lobten die Konzerthaus-Architekten Albikers Werk, da ihnen „die Verhältnisse dieser Gruppe in sich sowohl wie zum ganzen Giebelfeld … äusserst glücklich“ erschienen (zit. nach Beate Eckstein, Im öffentlichen Auftrag. Architektur und Denkmalsplastik der 1920er bis 1950er Jahre im Werk von Karl Albiker, Richard Scheibe und Josef Wackerle, Hamburg 2005, S. 27). Im Gegensatz zu anderen Reliefs, etwa zwei Supraporten (B III 303 a und b), wirkt dieses Fragment durch die sparsame Verteilung und ruhige Haltung der Figuren eher statisch und flach. | Uta Caspary

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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