Porträt des Malers Joseph Anton Koch
Ident. Nr.: A II 939
ObjID: obj:962207
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- um 1832
- Provenienz
- Nachlass Eduard von Heuss,
24.10.1880 - November 1901Albert Riegner und Hugo Helbing, München (Versteigerung des Nachlasses Heuss),
367624Konsul Weber, Hamburg,
367623Galerie Commeter (Inh. Wilhelm Suhr), Hamburg,
15.12.1938 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 75,5 x 61,5 cm
- Erwerbung
- 1938 Ankauf von der Commeter’schen Kunsthandlung, Hamburg
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/962207
Objektbeschreibung
Der Bildnis- und Historienmaler Eduard von Heuss hielt sich von 1831 bis 1835 in Rom auf, wo er sich dem Kreis der Nazarener anschloß und mehrere seiner Malerkollegen porträtierte. Joseph Anton Koch (1768–1839) gehörte um 1832 in Rom zu den verehrten Altmeistern und zu den Originalen der Stadt. Er schuf damals sein malerisches Spätwerk und überarbeitete seine bitter satirischen Schriften über die kunstfeindlichen Verhältnisse. 1834 erschien in Karlsruhe seine »Moderne Kunstchronik. Briefe zweier Freunde in Rom […] oder die Rumfordische Suppe« mit einem Beitrag von Johann Christian Reinhart. Heuss stellt beide Künstler als Vertreter des späten 18. Jahrhunderts vor (vgl. das Bildnis Reinharts, Nationalgalerie, Inv.-Nr. A I 360), auch durch die – verglichen mit seinen Bildnissen von Friedrich Overbeck (Nationalgalerie, Inv.-Nr. A I 358) und Peter Cornelius (Nationalgalerie, Inv.-Nr. A I 359) – freiere Malweise. | Angelika Wesenberg
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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Alte Nationalgalerie
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