Voralpenlandschaft im Herbst
Ident. Nr.: A II 750
ObjID: obj:962295
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1928
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Voralpenlandschaft im HerbstÜbersetzung: Autumn Landscape, Foothills of the Alps
- Provenienz
- im Besitz des Künstlers,
1932 - Material / Technik
- Enkaustik auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 35 x 53 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/962295
Objektbeschreibung
Gebürtig aus Köln absolvierte Pilartz seine künstlerische Ausbildung am Bauhaus in Weimar, in Kassel und bei Max Doerner in München. 1925 ließ er sich in Wasserburg am Inn nieder, wo er bis zum seinem Tod 1974 lebte. Hier entstanden zahlreiche Ansichten und Landschaften, dabei änderte sich der Stil nur geringfügig. So unterscheiden sich das vorliegende Bild und „Blick über Wasserburg“ von 1956 (Privatsammlung) lediglich marginal. Dadurch strahlt Pilartz’ Œuvre – das wenige, was publiziert ist – eine gewisse Zeitlosigkeit aus. Mit der sehr speziellen Technik der Enkaustik stellte sich der Künstler in die Tradition einiger großer Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts: Carl Rottmann, Arnold Böcklin und Hans Thoma. Noch augenfälliger ist jedoch die stilistische Verwandtschaft mit seinen Zeitgenossen Georg Schrimpf und Franz Lenk. In der Anwendung und sicheren Handhabung der Enkaustik erweist sich Pilartz als Schüler Doerners, dessen Buch „Malmaterial und seine Verwendung im Bilde“ (1921) – das erste Standardwerk der Restaurierung – sich dezidiert mit verschiedenen Maltechniken auseinandersetzt. Bereits seit 1911 Dozent für Maltechnik wird Doerner es gewesen sein, der aufgrund seines umfassenden Wissens Pilartz in die Enkaustik eingeführt hatte. | Katharina Wippermann
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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