Bildnis Leo von König
Ident. Nr.: NG 34/59
ObjID: obj:962556
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1942 (Guss vor 1959)
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Bildnis Leo von KönigÜbersetzung: Portrait of Leo von König
- Geografische Bezüge
- Provenienz
- Heinrich Spoerl,
403530 - Material / Technik
- Bronze
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 40,5 x 18,5 x 22 cm (inkl. Sockel)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/962556
Objektbeschreibung
Den Bildhauer Marcks verband mit dem Maler Leo von König (1871–1944) nicht nur eine tiefe familiäre Zusammengehörigkeit durch ihre Verwandtschaft, sondern auch die Hoffnung, sich während der Zeit des Nationalsozialismus weiterhin für moderne Kunst einsetzen zu können. Die Pläne von Königs, zusammen mit Marcks und elf namhaften deutschen Künstlern eine neue „exklusive“ Künstlergruppe zu gründen, scheiterten jedoch: „Meier-Gräfe schrieb mit Recht: ‚verlier Deine Zeit nicht mit einem neuen Zusammenschluß, eine zuverlässige Minorität ist in Deutschland unmöglich‘“ (Leo von König an Gerhard Marcks, 6.5.1933, in: Gerhard Marcks, 1889–1981. Briefe und Werke, München 1988, S. 74). Noch vor von Königs endgültigem Umzug von Berlin nach Tutzing entstand in gegenseitigen Porträtsitzungen der Bildniskopf: „Zwischendurch habe ich selber Modell gesessen bei Leo von König, und habe da einem richtigen Maler aufs Handwerk gesehn. Das 3te Bild ist sehr gut geworden, in Berliner Tradition (Corinth). Zur Revanche habe ich den alten Jüngling auch portraitiert, und das war die beste Unterhaltung“ (Gerhard Marcks an Erich Consemüller, 2.5.1942, in: ebd., S. 111). Das von Marcks modellierte Bildnis kaufte die Nationalgalerie 1959 mit Mitteln der „Spende Theodor Heuss“ bei der Münchner Galerie Stangl an. | Yvette Deseyve
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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Neue Nationalgalerie
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