Porträt der Frau Josepha von Zallinger, geborene Amplatz
Ident. Nr.: A II 762
ObjID: obj:962610
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1842
- Provenienz
- Bernt Grönvold,
7.11.1923Nachlass/Vermächtnis: Hermine ("Minka") Grönvold, Berlin (Witwe von Bernt Grönvold),
7.11.1923–2.11.1931Erben der Hermine ("Minka") Grönvold, Berlin,
2.11.1931–1.9.1932 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 55 x 46 cm
- Erwerbung
- 1932 Ankauf aus der Sammlung Bernt Grönvold, Berlin
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/962610
Objektbeschreibung
Josepha Amplatz (1806–1890) hatte 1831 in das angesehene Bozener Geschlecht Zallinger eingeheiratet. Sie war die zweite Gattin des Bozener Magistratsrats Alois von Zallinger Thurn (1801-1875). Wasmanns eindrückliches Porträt zählt zu seinen besten Repräsentationsbildnissen. Der Maler hat die junge Frau bildfüllend gegeben, aufwendig herausgeputzt mit modischer Zopf- und Lockenfrisur, einem filigranen Goldreif im Haar, Goldcollier um den schlanken Hals und Fächer in der Hand. Ihr ernster Blick geht schräg aus dem Bild hinaus, vorbei am Betrachter, zu dem dadurch eher Distanz aufgebaut wird. Die landschaftliche Kulisse im Hintergrund zeigt eine bis heute nicht identifizierte Burg, die daher wohl weniger als Darstellung des Familiensitzes denn als malerisches Motiv zu verstehen sein dürfte. Delikat ist der Farbklang von grünem Kleid, dunkelbraunem, rotgefüttertem Tuch und rosigem Inkarnat der Dargestellten. – Vgl. das Miniaturbildnis der Josepha Amplatz in der Wiener Albertina. | Regina Freyberger
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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