Weinende Magdalena
Ident. Nr.: A III 758
ObjID: obj:963393
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1911
- Provenienz
- Otto Hermann Claass, Königsberg,
bis 1916Kunstsalon Paul Cassirer, Berlin,
1916Galerie Fritz Gurlitt, Berlin,
376249Wilhelm Wagner, Bad Sarrow,
spätestens 1926–1968Charlotte (Lotti) Wagner, Bad Saarow,
1968–1988Marianne Herzog, Berlin,
1988 - 1989 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 71 x 42 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/963393
Objektbeschreibung
Die Halbaktstudie der weinend (zum Kreuz) aufschauenden Magdalena mag als Vorarbeit für das Bild „Büßende Magdalena“, ebenfalls 1911, aber mit veränderter Kopfhaltung ausgeführt (Museum Insel Hombroich, Neuss), entstanden sein oder als Studie einer psychischen Situation. Im selben Jahr malte Corinth auch das Bild eines „Fanatikers“ (Museum Georg Schäfer, Schweinfurt). Charlotte Berend-Corinth berichtete, dass des Öfteren eine bestimmte Person zum Anlass für die Bildausführung geworden sei, deren Idee schon lange in Corinth geschlummert habe (Charlotte Berend-Corinth, Die Gemälde von Lovis Corinth, München 1958, S. 167, zit. im Text zum Bild „Cesare Borgia“, A III 741). Ein äußerer Eindruck könnte auch den Impuls zur Darstellung der pathetisch weinenden Magdalena gegeben haben. | Angelika Wesenberg
Letzte Aktualisierung: 23.06.2026
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