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Baumblüte

Ident. Nr.: A II 119

ObjID: obj:963852

Details (Expert)

Beteiligte
Alois Metz (1869 - ca. 1930),
Maler*in
Datierung
1915
Material / Technik
Öl auf Leinwand
Abmessungen
Höhe x Breite: 73 x 104 cm
Erwerbung
1915 Ankauf aus der zweiten Abteilung der Großen Berliner Kunstausstellung

Objektbeschreibung

„Eine Eigentümlichkeit dieser Ausstellung sind die zahlreichen Frühlingsbilder“, vermerkte Hans Rosenhagen über die „Große Berliner Kunstausstellung“ 1915. „Das feinste rührt wohl von Alois Metz her, der eine ‚Baumblüte‘ mit der andächtigen Freude eines mittelalterlichen Künstlers am Detail gemalt hat“ (Hans Rosenhagen, Große Berliner Kunstausstellung 1915, in: Deutsche Kunst und Dekoration, 37. Jg. [1915/1916], S. 148). Die von Rosenhagen erwähnte Detailgenauigkeit verbindet sich mit dem Einfluss des Impressionismus und Postimpressionismus des 19. Jahrhunderts. In lichter Palette und lockerer Pinselschrift hat Metz eine Gruppe blühender Obstbäume in lichtdurchfluteter Landschaft wiedergegeben, mit bläulichen Schatten und getupften Wiesenblumen. Um 1915 schuf der Künstler verschiedene dieser Frühlingsbilder. Inspiration boten ihm zumeist die obstreichen Gegenden zwischen Potsdam und Werder an der Havel. | Regina Freyberger

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Alte Nationalgalerie

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Edward T. Pearson

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Knabe am Schreibtisch

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Läuferin

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Der aus Riga stammende Starck begann sein Studium in Stuttgart und wechselte 1887 an die Berliner Hochschule für die bildenden Künste. Dort studierte er bei Albert Wolff, Fritz Schaper und Ernst Herter, von 1891 bis 1898 war er Meisterschüler von Reinhold Begas. Sein 1891 entstandener „Flötenspieler“ weist noch letzte Wurzeln im Neobarock auf, ehe sich der Bildhauer verstärkt einer neoklassizistischen Formensprache zuwandte, wie sie in seiner Bronze „Träumerei“ (1898, B I 129) oder auch in der polychrom gefassten Marmorarbeit „Die Quelle“ (1903, B I 200) zu beobachten ist. Die kleinformatige Statuette einer antikisierend gestalteten Läuferin im weiten Ausfallschritt und mit erhobenem rechten Arm wurde 1928 vom Kultusminister für die Nationalgalerie angekauft. In Starcks handschriftlichem Werkverzeichnis (NL Starck, vgl. Sabine Hannesen, Der Bildhauer Constantin Starck (1866–1939). Leben und Werk, Frankfurt am Main 1991, Kat. Nr. 154) lautet der Titel „Läuferin“; in anderer Literatur werden auch „Im Ziel“, „Am Ziel“ oder „Durchs Ziel“ genannt. Der Originalgips befindet sich im Besitz der Erben des Künstlers in Berlin. Nicht zuletzt durch die Statuetten der Bildhauerin René Sintenis (vgl. etwa „Der Läufer Nurmi“, B I 463) erfreuten sich in der Weimarer Republik Darstellungen von Sportlern zunehmend großer Beliebtheit. Starck betrieb häufig Studien auf Sportplätzen, die er mehrfach in entsprechende Motive umsetzte und teilweise lebensgroß ausführte: Golfspielerinnen, Tennisspielerinnen und andere, von denen manche auch in kleinformatigen Wiederholungen angeboten wurden. Vom vorliegenden Motiv ist keine großformatige Version bekannt. | Yvette Deseyve und Bernhard Maaz