Schlafendes Reh
Ident. Nr.: NG 20/81
ObjID: obj:964912
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1931
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Schlafendes RehÜbersetzung: Sleeping Deer
- Provenienz
- im Besitz der Künstlerin,
1965Nachlass/Vermächtnis: Magdalena Goldmann, Berlin,
1965–1981 - Material / Technik
- Bronze
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 4,5 x 11,5 x 6,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/964912
Objektbeschreibung
Rehe und Ziegen gehörten schon früh zum Grundrepertoire von Sintenis’ Tierfiguren. Ab 1915 modellierte sie Rehe in verschiedenen Posen (B I 432 und B I 433), es folgten kurz darauf ein ungelenkes „Böckchen“ (NG 102/81) oder die „Liegenden Ziegen“(NG 35/81). Auffallend ist, dass viele ihrer Plastiken Jungtiere darstellen. Offensichtlich zogen die Künstlerin die besonderen Proportionen an, das noch Unfertige der Gestalten, die überlangen, staksigen Beine der Fohlen (vgl. u.a. NG 16/81 oder NG 17/81), Rehe (NG 20/81 und NG 21/81), Ziegen (NG 102/81) oder jungen Stiere (NG 23/81), die sich in noch unbeholfener, aber spielerischer Bewegung befinden. Als Devise für ihre Tierskulpturen gab Sintenis 1931 in einem Interview an: „Jedes Tier soll man zu der ihm eigenen Schönheit entwickeln, dann gibt man ihm die Erfüllung seines Daseins, das Glück seines Lebens, die Beseeligung, die im Leben selber ruht, und die wir verlernt oder vergessen haben zu erfühlen“ (zit. nach Ada Schmidt-Beil, Die Kultur der Frau, Berlin 1931, S. 276). Die Nationalgalerie besitzt mehr als siebzig Tierplastiken, Porträts und Figurendarstellungen von Sintenis, zudem eine große Anzahl an Gussmodellen, die 1981 aus dem Nachlass der 1965 verstorbenen Künstlerin als Schenkung in die West-Berliner Sammlung der Nationalgalerie gelangten. | Maike Steinkamp
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.de