Bildnis des Nationalökonomen Adolf Wagner
Ident. Nr.: A II 250
ObjID: obj:965455
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1904
- Provenienz
- Adolf Wagner, Berlin (der Dargestellte),
vermutlich 1904 - 1917Nachlass/Vermächtnis: Erben des Dargestellten,
14.5.1918 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 145 x 98,5 cm
- Erwerbung
- 1918 Geschenk von den Erben des Dargestellten
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/965455
Objektbeschreibung
Adolf Wagner (1835–1917) gehörte in seiner Zeit zu den bedeutendsten Ökonomen in Deutschland. Nach dem Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften in Göttingen und Heidelberg lehrte er seit 1857 Nationalökonomie an der Handelsakademie in Wien, seit 1879 Staatswissenschaft an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. 1872 war er Mitbegründer des Vereins für Socialpolitik.
1904, anläßlich seines 70. Geburtstags, wurde der angesehene Finanzwissenschaftler sowohl von seiner Tochter Cornelia Paczka-Wagner wie deren Ehemann, dem ungarischen Künstler Ferenc Paczka, porträtiert. Cornelia erfaßte den Vater psychologisch feinfühlig in einer geradezu fotografisch präzisen Lithographie (ein Exemplar in der Humboldt-Universität zu Berlin, Porträtsammlung Berliner Hochschullehrer). Ferenc hielt den Schwiegervater mit lockerem Pinselstrich in Öl fest, effektvoll vor dunklem Hintergrund und nahezu ins Profil gedreht. | Regina Freyberger
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a