Gebeugter männlicher Torso
Ident. Nr.: B III 241
ObjID: obj:965791
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1975/1976
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Gebeugter männlicher TorsoÜbersetzung: Flexed Male Torso
- Material / Technik
- Sandstein
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 61,5 x 32 x 26,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/965791
Objektbeschreibung
Fleck studierte in Leipzig und Dresden und ließ sich 1966 in Frankfurt (Oder) nieder, wo ihre Laufbahn als freischaffende Künstlerin begann. Als der „Gebeugte männliche Torso“ entstand, hatte sie soeben erst begonnen, in Sandstein zu arbeiten. Zu der Form des Torsos sagte sie: „Die ziemlich kleinen Blöcke selbst bringen einen ja auf diese Idee“ (Regina Fleck, gesehen von Manfred Tschirner, in: Sonntag, 13.6.1976). Fleck begriff ihre Torsi nicht als Fragmente, sondern als in sich vollständigen Ausdruck. Der damals verwendete Untertitel „Studie zu einem Gequälten“ offenbart, dass es ihr neben der Beschäftigung mit dem menschlichen Körper auch um eine psychologische Bedeutung ging. Der Fokus auf Emotionen und einen Teil des Körpers hat den Effekt einer konzentrierten Momentaufnahme, die gleichzeitig viele Bilder von der Haltung der gesamten Figur vorstellbar macht. 1979 wurde Fleck der Will-Lammert-Preis der Akademie der Künste der DDR verliehen. In der Begründung der Jury heißt es, Fleck komme „in neuen Arbeiten [wie ‚Gebeugter männlicher Torso‘] zu Lösungen, in denen die geschlossene Form der klassischen Skulptur aufgegeben ist“. (Akademie der Künste, Berlin, AdK-O 1836, Bl. 2) Verfasser der Laudatio war der Kunstwissenschaftler Manfred Tschirner, der damals in der Galerie Junge Kunst, Frankfurt (Oder), arbeitete und die Künstlerin kannte; später wechselte er zur Nationalgalerie (Ost), die den Torso 1985 erwarb. | Emily Joyce Evans
Letzte Aktualisierung: 19.12.2025
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Neue Nationalgalerie
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