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Romeo e Giulietta

Ident. Nr.: NG 21/68

ObjID: obj:966870

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Miguel Berrocal (1933 - 2006),
Künstler*in
Datierung
1966/1967
Weitere Titel
Sammlungstitel: Romeo e Giulietta
Romeo und Julia
Übersetzung: Romeo and Juliet
Material / Technik
Messing
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 12 x 21 x 9 cm
Erwerbung
1968 Ankauf von der Galerie Krugier et Cie, Genf

Objektbeschreibung

Nachdem der Bildhauer Berrocal den inneren Raum plastischer Werke als „vierte Dimension“ der Skulptur definiert und zugänglich gemacht hatte, entwickelte er das Prinzip der Zerlegbarkeit seiner Werke weiter. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte in Deutschland durch Werner Grosch alias Wyny Ecu, doch Berrocal avancierte zum international anerkannten Meister der „Puzzle-Skulptur“. 1962 begann er, diese Werke, deren Einzelteile unterschiedlich miteinander kombinierbar sind, aber jeweils für sich auch als autonome Skulpturen verstanden werden sollen, in größeren Stückzahlen herzustellen. Das Konzept des „Multiple“ – kleines Format und hohe Auflage – sollte niedrigere Verkaufspreisen erlauben und Kunst somit für ein breites Publikum erschwinglich machen. „Romeo und Julia“ (WVZ Berrocal 101), die Wiedergabe des sich umschlingenden Liebespaares in abstrahierter Form, besteht aus 16 Teilen und wurde in einer Auflage von 2000 Stück hergestellt. Der Direktor der Neuen Nationalgalerie, Werner Haftmann, erwarb im Sommer 1968 zunächst ein Exemplar für seine Privatsammlung und unmittelbar darauf ein weiteres für das Museum, die Nummer 449. Für das Auseinandernehmen und Zusammenbauen der in einzelnen Fällen bis zu 86 Elemente umfassenden Werke lieferte Berrocal ausführliche Montageanweisungen mit. Sein Verfahren nutzte der Bildhauer auch im Bereich angewandter Kunst für Armreifen, Gürtel oder Halsketten. | Dieter Scholz

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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