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Jacques de Menasce

Ident. Nr.: D.B. 61

ObjID: obj:967451

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Oskar Kokoschka (1886 - 1980),
Künstler*in
Datierung
1911
Weitere Titel
Sammlungstitel: Jacques de Menasce
Knabenbildnis
Provenienz
Baron Viktor Adolf von Dirsztay, Wien,
1911 - bis um 1918
Baronin de Menasce, Wien,
368175
Kunstsalon Paul Cassirer, Berlin,
1927
Kauf: Georg Caspari, München,
wohl 1927 - 1930
Nachlass/Vermächtnis: Annie Caspari, München,
1930–1.8.1933
Übereignung: Bankhaus Hardy & Co., München,
368173
Übereignung: Dresdner Bank, Filiale München,
15.8.1935
Kauf: Reichsfinanzministerium und Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung,
15.8.1935
Abmessungen
Höhe x Breite: 95 x 47 cm
Erwerbung
1935 vom Preußischen Staat aus den Kunst-Beständen der Dresdner Bank angekauft und an die Staatlichen Museen zu Berlin überwiesen, Vorbesitz Annie Caspari, München

Objektbeschreibung

Das Porträt des sechsjährigen Jacques de Menasce (1905–1960) entstand vermutlich im Sommer oder Frühherbst des Jahres 1911 in Wien. Jacques war der Neffe des Schriftstellers Baron Victor von Dirsztay. Kokoschka illustrierte später dessen Schrift „Lob des hohen Verstandes. Ein Umriss zur Morphologie des Menschen nebst Anmerkungen und einer Einführung“, der 1917 im Verlag von Kurt Wolff in Leipzig erschien; Dirsztays von dem Künstler gemaltes Porträt (um 1910/1911, WVZ Winkler/Erling 1995, 69) hängt heute im Sprengel Museum Hannover. Jacques de Menasce wurde Pianist, kurze Zeit war er Schüler von Alban Berg. 1941 emigrierte er in die USA und lebte fortan in New York. Er spielte neben klassischen und zeitgenössischen Werken auch eigene Kompositionen. | Oliver Seifert

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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