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o.T. [Schneemann]

Ident. Nr.: N (47 B) 110/2006

ObjID: obj:986270

Details (Expert)

Beteiligte
Eva Johanna Rubin (1925 - 2001),
Entwerfer*in
Thieme Verlag,
Verleger*in
Datierung
1948
Geografische Bezüge
Material / Technik
Papier, Mehrfarbdruck
Abmessungen
Höhe x Breite: 28,8 x 19,7 cm

Objektbeschreibung

Der hochformatige Kalender mit dem weißen Rand entstand vermutlich während ihrer Studienzeit an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg. Nach ihren eigenen Angaben hat Eva Johanna Rubin damals zwölf Adventskalendermotive für den Erich Thieme Verlag in Berlin-Schöneweide entworfen. In diesem Verlag war 1946 bereits ihr erstes Kinderbuch "Der bunte Garten" erschienen. Der Adventskalender hat 24 runde Türchen und einen weißen Rand. Vier Kinder umringen einen Schneemann bei heftigem Flockenwirbel. Der Schneemann trägt einen gelben Stern (1), Schal und Hut. Im Arm steckt ein ausgefranster Besen. Vorn links steht ein kleines verschneites Tannenbäumchen (24). Die Kinder haben z.T. Schulranzen auf den Rücken und alle haben gerötete Wangen. Die Türchen sind überwiegend rund und im unteren Bereich angeordnet. Die Rückseite des Kalenders ist unbedruckt. Eine weitere Auflage des Kalenders erschien 1951 ebenfalls bei Thieme, dann mit dem Verlagssignet.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."