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Weihnachtslaterne (Nr. 410)

Ident. Nr.: N (47 B) 116/2006

ObjID: obj:986902

Details (Expert)

Beteiligte
Marigard Bantzer (1905 - 1999),
Entwerfer*in
Datierung
um 1930
Geografische Bezüge
Material / Technik
Pappe, Papier, Farbdruck
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 18 x 14 x 14 cm

Objektbeschreibung

Die vierseitige Laterne entfaltet sich durch das Einklappen der Grundfläche aus Pappe mit einer Kerzenhalterung. Das Motiv ist oben und unten von einem blauen Rand umrahmt. Es zeigt Kinder und Engel mit Tieren und im Schnee. Auf dem Blau des Himmels werden Vögel mit einem Band im Schnabel dargestellt. Die herausgebrochenen Fensterchen zeigen zumeist Spielzeug. Am unteren Rand befindet sich die Aufschrift: Weihnachtslaterne von Marigard Bantzer; Verlag Dürer-Haus Marburg A.L.; Nr. 410; in altdeutscher Schrift: Offsetdruck Spamer Leipzig.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."