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Frau Geheimrat Marie Jüngken

Ident. Nr.: A I 438

ObjID: obj:1065640

Details (expert)

Creator/Entity
Eduard Magnus (1799 - 1872),
Maler*in
Date(s)
um 1845
Systematics/Type
Provenance
Nachlass/Vermächtnis: Henriette Caroline Jüngken, Berlin (Nachfahrin der Dargestellten),
26.10.1889
Material / Technique
Öl auf Leinwand
Dimensions
Höhe x Breite: 72,5 x 59 cm
Acquisition
1889 Vermächtnis der Henriette Caroline Jüngken, Berlin

Object Description

Eduard Magnus porträtierte Marie Jüngken (Lebensdaten unbekannt), die Ehefrau des Berliner Arztes und Professors für Chirurgie und Augenheilkunde Johann Christian Jüngken (1794–1875), in einem ovalen Bildnis vor dem Hintergrund eines bewölkten Himmels. Die dunkelhaarige junge Frau trägt eine aufwendige biedermeierliche Lockenfrisur, ein schulterfreies schwarzes Seidenkleid, darüber einen braunen Pelzumhang und überdies kostbaren Schmuck. Das Blau des Edelsteins ihrer Perlenkette korrespondiert mit dem Blau ihrer aufmerksam blickenden Augen. Virtuos gab Magnus die edle Materialität der Kleidung wieder. | Birgit Verwiebe

Last updated: 28.08.2026

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Institution:

Alte Nationalgalerie

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Deutschordensritter als Krankenpfleger in Jerusalem

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Februarmorgen (Die Furt)

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Rückkehr von der Kirchweih

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In seiner späten Schaffensphase widmete sich Ferdinand Georg Waldmüller verstärkt Darstellungen ländlichen Volkslebens, gelegentlich mit sozialkritischer Aussage. Seine häufig aus dem Wiener Umland stammenden Modelle wie Dorfkinder, Mägde, Burschen und Bauern studierte er genauestens. In »Rückkehr von der Kirchweih« treffen Besucher eines Kirchweihfestes mit dem Reisewagen auf einem typisch niederösterreichischen Bauernhof ein. Während einige der Ankömmlinge noch im Begriff sind, aus der Kutsche zu steigen, spannt ein Knecht bereits die Pferde aus. Mitgebrachte Geschenke werden verteilt und bewundert. Im vom Sonnenlicht hell beleuchteten Zentrum des Bildes laufen drei blonde Kinder direkt auf den Betrachter zu und präsentieren ihre Lebkuchen. Besonderes Augenmerk richtet sich auf die Bauerntochter im Vordergrund rechts. Sie trägt einen Kranz Rosen im Haar und hat auf dem Fest offensichtlich von ihrem zukünftigen Ehemann ein rotes Tuch als Brautgeschenk erhalten. Stolz zeigt sie der Großmutter das Zeichen ihrer ehelichen Bestimmung. Die Freude der Auserkorenen, das Staunen der sie umringenden Kinder, von Magd und Knecht, hat der Künstler überzeugend zum Ausdruck gebracht. Die verschiedenen anekdotisch geschilderten, bewegungsreichen Szenen werden auf dem Dorfplatz wie auf einer Bühne zusammengeführt. Spannungsreich gliedert der Wechsel von grellen Sonnenpartien und langen Schatten das Geschehen und steigert die suggestive Wirkung der Komposition. | Birgit Verwiebe

Der Nachmittag der Kinder in Wargemont

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