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Ident. Nr.: I. 4035

ObjID: obj:1521058

Details (expert)

Date(s)
10./11. Jahrhundert
Datierung engl.: 10th - 11th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Dimensions
Höhe: 11 cm
Durchmesser: 9,2 cm
Wandungsstärke: ca. 0,3 cm

Object Description

Frei geblasener Krug aus farblosem Glas mit gezwicktem und gekniffenem Dekor. Der Krug hat einen etwas ausgestellten Körper, der ohne Schulterabsatz direkt in den weiten Hals übergeht. Unter dem Rand ist ein Fries von sieben nach rechts gewandten Vögeln eingestempelt. Den unteren Abschluss des Gefäßkörpers zum eingezogenen Standring hin bildet ein Fries aus sieben konzentrischen Ringen mit einer Noppe im Zentrum.
Der Henkel ist am oberen Ansatz zu einer Daumenstütze aufgefaltet und medaillonartig gekniffen. Er reicht vom unteren Kreisdekor bis über den Vogelfries und bedeckt beide. Dies ist ein Hinweis auf den Herstellungsprozess: Zuerst wurde der Dekor in die Wandung gestempelt und erst anschließend der Henkel angesetzt.

Last updated: 04.03.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.