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Ident. Nr.: I. 1948

ObjID: obj:1521062

Details (expert)

Date(s)
9./10. Jahrhundert
Datierung engl.: 9th - 10th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Dimensions
Höhe: 9,6 cm
Durchmesser: 6,5 cm
Wandungsstärke: ca. 0,1 cm

Object Description

Frei geblasene Vase aus leicht bläulichem Glas mit silberner Bemalung, die jetzt braun erscheint. Die kleine Vase hat einen konisch geschwungenen Körper und einen trichterförmigen Hals, der über der Schulter zu einem Wulst gestaucht ist. Der Körper hebt sich deutlich über einem kleinen Standring ab. Er ist mit einem braunen Spiralrankenmuster verziert, das unten von einer und oben von zwei einfachen horizontalen Linien begrenzt wird. Der Hals zeigt eine Pseudoinschrift, die ebenfalls von zwei einfachen Linien begrenzt ist. Der gestauchte Wulstring am Hals ist mit Punkten betont. Der Boden ist etwas hochgestochen; die Heftnarbe ist sorgfältig abgearbeitet.

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.