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Ident. Nr.: I. 4415

ObjID: obj:1522572

Details (expert)

Date(s)
801 - 1100
Datierung engl.: 9th - 11th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Dimensions
Höhe: 7,5 cm
Durchmesser: 2,2 cm

Object Description

Frei geblasene Zahnflasche aus blauem Glas mit geschliffenem Dekor. Die vier Ecken des Körpers sind in schildförmige Flächen mit einem Buckel gegliedert; die Flächen dazwischen sind jeweils halbrund ausgeschliffen. Die Füße fehlen; das Innere des trichterförmigen Halses und der Rand sind mit Goldblech verkleidet.
Zahnflaschen tragen ihren Namen auf Grund ihres Aussehens, das an einen Backenzahn mit Wurzeln erinnert. Sie dienten wohl zur Aufbewahrung und Transport von Parfüm oder Ölen.

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.