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Ident. Nr.: I. 2134

ObjID: obj:1522867

Details (expert)

Date(s)
9./10. Jahrhundert
Datierung engl.: 9th - 10th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Dimensions
Höhe: 6,5 cm
Durchmesser: 8,8 cm
Breite: 12,3 cm
Wandungsstärke: ca. 0,3 cm

Object Description

Zylindrischer Becher mit einem Henkel aus grünem Glas. Der Rand ist nach innen umgeschlagen, der Boden leicht hochgestochen, mit Heftnarbe. Drei vertikale Glasfäden und ein zweifach gekniffener Henkel, um zwei Daumenstützen zu bilden, sind angesetzt; die Fäden sind in Wellen gelegt. Zusätzlich ist ein Fries aus konzentrischen Rauten in die Wandung eingestempelt.
Ursprünglich wurden diese Becher als Trinkgefäße angesehen, heute wird eher eine Verwendung als Öllampe vermutet, wobei der Docht aus ölgetränkter Baumwollwatte, vom Rand aus fixiert, in einem Wasserbad schwamm. Der Wellendekor der drei angesetzten Glasfäden spricht für eine Verwendung als Lampe, da sich dieses Merkmal auch bei Lampen aus Iran, Irak oder Syrien findet, die ebenso dekoriert sind und teilweise zusätzlich einen Dochthalter haben.

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.