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Ident. Nr.: I. 5962

ObjID: obj:1525561

Details (expert)

Date(s)
13./14. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th - 14th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Material / Technique
Gold, getrieben, gelötet, granuliert
Dimensions
Durchmesser: 1,8 cm
Gewicht: 3,9 g

Object Description

Getriebener und gelöteter goldener Anhänger mit granuliertem Dekor. Der kugelförmige Anhänger ist aus zwei Hälften zusammengelötet, die mit granuliertem Dekor bedeckt sind: auf beiden Seiten ist je eine Pfauenfigur aus Kordeldraht gebildet, die vollständig mit unterschiedlich großen Granalien ausgefüllt ist. Um die Vögel herum sind kleine Rosetten aus Kordeldraht aufgelegt. Diese sind vier- bis achtteilig ausgeführt und meist durchbrochen. Auch die Lötnaht ist mit einem doppelten Kordeldraht bedeckt.
Die Perle ist axial durchbohrt; die Position der Löcher macht eine Verwendung als Aufsteckperle eines Ohrrings wahrscheinlicher als die eines Kettengliedes, da dann nicht die Vögel, sondern nur die Mittelnaht sichtbar wären.

Last updated: 02.09.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.