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Ident. Nr.: I. 3627.1

ObjID: obj:1526790

Details (expert)

Date(s)
16. Jahrhundert
Datierung engl.: 16th century
Dynastie: Safawiden
Dynastie - engl.: Safavids
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Dimensions
Länge: 101,5 cm
Breite: 14,3 cm
Gewicht: 1150 g

Object Description

Geschmiedeter und damaszierter Säbel aus Stahl mit geschnittenem und vergoldetem Dekor. Die lange, geschwungene Klinge des Krummsäbels läuft gleichmäßig spitz zu und besitzt einen schmalen Rücken. Verzierungen befinden sich im unteren Drittel der Klinge. Dort sind eine Kartusche und ein Medaillon eingraviert bzw. in den Stahl geschnitten worden mit den Namen des Waffenschmiedes Asadallah und des persischen Schah Tahmasp. Dies kann als Hinweis für die Datierung des Objektes in das 16. Jahrhundert gelten. Die Arme der kreuzförmigen Parierstange enden in gespitzten Knäufen und tragen Reste von Vergoldungen. Der gekrümmte Griff wurde mit Leinen umwickelt, wobei der Stoff wahrscheinlich neueren Datums ist. Auf der Klinge ist die Wolkenfärbung des Damaszener Stahls zu beobachten. Diese entsteht durch ein kompliziertes Verfahren, bei dem verschiedene Stahlhärten in Schichten geschlagen werden. Die Vorteile des berühmten Damaszener Stahls sind seine besondere Härte bei großer Flexibilität.

Last updated: 30.06.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Formgeblasener Kasten aus farblosem Glas mit geschnittenem und geschliffenem Dekor; außerdem zwei Scharnieren und einem unvollständigen Verschluss aus Kupferlegierung. In den Deckel des Kastens sind konzentrische Kreise eingeschliffen, in deren Mitte jeweils die Scharniere befestigt sind. Zwischen den beiden Kreisen befindet sich ein abgetreppter länglich-ovaler Dekor, in dem die winzige Bohrung für den jetzt verlorenen Verschluss sichtbar ist. Auf der Unterseite ist das länglich-ovale Muster viermal wiederholt, außen breiter und innen schmaler gearbeitet. Vorne in der Mitte befindet sich der Beschlag mit einem kleinen Stift für den (verlorenen) Verschluss. Der Kasten wurde als flaschenähnliches Gebilde in eine Form geblasen und anschließend in zwei gleiche Hälften geschnitten. Dabei entstanden vor allem innen zahlreiche kleine Ausbrüche und Absplitterungen. Die beiden Schmalseiten, also ursprünglich die »Böden«, zeigen Reste der abgearbeiteten Heftnarben. An der Unterseite sind leichte Kratz- und Gebrauchsspuren.Das Stück ist im Stil der üblichen Schreibkästen gearbeitet. Allerdings gelangten solche Kästen als Reliquienbehältnisse nach Europa, wie ein ähnlich dekorierter Kasten im Dom von Capua (Italien) zeigt. Das klare, farblose Glas imitiert den kostbareren Bergkristall, der sich zur Zeit der Fatimidenherrschaft in Ägypten größter Beliebtheit erfreute. Die ursprüngliche Funktion des Stückes ist unbekannt, obwohl sich etliche, meist kleinere Kästen erhalten haben, allerdings ohne Inhalt.