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a) Wem Gott will rechte Gunst erweisen, b) Wir beide gingen durch das Feld, c) Nun singet und seid froh !, d) Ich hört' ein Bächlein rauschen, e) Als fahrender Sänger von Niemand gekannt.

Ident. Nr.: N (33 X) 404/2010,22a-c

ObjID: obj:1570201

Details (expert)

Dating
1900/20
Geographical references
Material / Technique
Seidengewebe, bemalt, bestickt
Dimensions
Höhe x Breite: 80 x 33 cm (für den Platzbedarf aller 5 Bänder)

Object Description

Fünf einzelne Lautenbänder

a) breites goldfarbenes Seidenband bemalt mit schwarzer Schrift "Wem Gott will rechte Gunst erweisen". Darunter ein gemaltes Bild : Zwei Sänger in grüner Tracht über eine Wiese laufend. Einer spielt auf einer Gitarre, der andere auf einer Mandoline/Laute.

b) kupferbraunes Seidenband bemalt mit einem rosafarbenen Schriftzug: " Wir beide gingen durch das Feld". Darunter ein gemaltes Bild eines durch Getreidefelder flanierenden Paares. Die Frau trägt einen Sonnenschirm.

c) mittelblaues Seidenband bestickt mit gelbem Stickgarn im Plattstich. "Nun singet und seid froh !". Darunter ein Mädchen dargestellt, gestickt im Plattstich mit einem weißem Hut und einer grünen und einer roten Feder, einem gelbem Kleid und einer grünen Jacke.

d) Olivbraunes Seidenband bemalt mit einem hellblauen Schriftzug: " Ich hört' ein Bächlein rauschen". Darunter ein gemaltes Bild eines roten Hausdaches in einer lieblichen Landschaft. Im Vordergrund ein kleiner Flußlauf.


e) Lilafarbenes Seidenband bemalt mit einem cremeweißen Schriftzug: "Als fahrender Sänger von Niemand gekannt".
Darunter das Bild eines grünen stehenden Froschs in der Pose eines Sängers. Er steht auf einer grünen Wiese, trägt eine grüne Tracht und spielt auf einer Mandoline.

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.