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Ident. Nr.: N (8 D) 533/2010,a-d

ObjID: obj:1576946

Details (expert)

Involved
Svante Paulisch,
Vorbesitzer*in
Dating
2010
Geographical references
Material / Technique
harter Kunststoff
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 7 x 15,5 x 10 cm

Object Description

Vier Trinkschalen/ -becher in unterschiedlichen Farben (gelb, rot, grün, blau) – den Farben der sámischen Nationalflagge.
nordsámisch: guksi /(schwedisch: kåsa)

Ein Trinkgefäß mit einem Griff, meist in Stielform. In früheren Zeiten meist aus Holz, heute auch aus Gummi oder Plastik. Die traditionellen Modelle aus Holz wurden meist am Gürtel getragen, um beispielsweise auf Wanderungen, wenn man an einer Wasserstelle vorbei kam, diese schnell griffbereit zu haben. Heute dienen die Modelle aus Holz vorwiegend dekorativen Zwecken. Das heute meist benutzte Modell ist die hier vorliegende Form. Im Gegensatz zu dem traditionellen Modell kann diese praktisch gestapelt im Rucksack verstaut werden.

Erworben in einem Sportgeschäft (Intersport) in Jokkmokk/Schweden, Stückpreis ca 2,50 €

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.