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Arabischer Papyrus mit je einem Brief auf Recto und Verso

Ident. Nr.: P 7689

ObjID: obj:1612689

Details (expert)

Involved
P. Stadler (1886 - 1887),
Käufer*in
Dating
Arabische Zeit
Additional titles
Collection title: Arabischer Papyrus mit je einem Brief auf Recto und Verso
Translation: Arabic Papyrus with Letters
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 22 x 9,1 cm

Object Description

Recto: Der obere Teil und die rechte Hälfte des Dokuments fehlen. Das erste Wort ist بأفضل und könnte zu einer üblichen Grußformel wie بأفضل السلٰم („besten Gruß“) gehören. Zwei Zeilen darunter steht der Rest vom Wort دینرا . Somit hat das Schreiben wohl einen geschäftlichen Inhalt. In der vierten Zeile ist noch der Anfang der gebräuchlichen Eulogie [***] أطال لله zu lesen.
Verso: In dem Dokument geht es unter anderem um Myrobalanen ( ھلیلج ). Das sind Kirschpflaumen, die in diesem Fall anscheinend nicht allzu groß ausfielen, ansonsten hätte der Schreiber hinter ھلیلج nicht noch أصغر من أصغر gesetzt. Einige Teile des Schreibens sind schwer zu entziffern, da die Tinte bereits sehr verblasst ist.
A. Kamal, S. Metz

Diese Dokumentation ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). AGYA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Siehe www.agya.info.de.

Last updated: 25.08.2025

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).