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Die nelken richen lieblich die junffern sein betrilich 1749.

Ident. Nr.: A (8 G 187) 432/1934

ObjID: obj:1722665

Details (expert)

Dating
1749
Dimensions
Durchmesser: 34,5 cm

Object Description

Gemuldet, mäßig breiter schräg aufsteigender Rand. Nur nach unten am Rande gewulstet. Auf der unglasierten Unterseite ein unleserliches Wort eingekratzt. Konturen und Schrift geritzt. Malerei in schwarzbraun, rotbraun, grün und blau. Auf dem Spiegel ein Paar in Zeittracht, einen Strauß haltend. Auf grünem Felde zwischne ihnen: "Die nelken richen lieblich die junffern sein betrilich 1749". Auf Kreisabschnitt unter ihnen Ranke mit Wappenschild. Über ihnen auf der Wandung Ranke, auf dem Rand Blütenranke und ungefähr oberhalb des Paares eine Krone.
Ohne Herkunftsangabe, Probstei ist eine Vermutung von Dr. Lothar Pretzell.

Last updated: 29.06.2026

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Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.