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Ident. Nr.: I. 1313

ObjID: obj:1938377

Details (expert)

Date(s)
1. Hälfte 16. Jahrhundert
Datierung engl.: 1st half of the 16th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Dimensions
Höhe: 486 cm
Breite: 190 cm
Objektmaß: ursprünglich 490 x 265 cm
Objektmaß: größtes Fragment 367 x 170 cm
Gewicht: ca. 80 kg incl. Rahmen

Object Description

Sogenannter Medaillon-Teppich, der durch einen Bombenangriff 1945 verbrannte und daher nur noch fragmentarisch erhalten ist. Auf dunkelrotem Grund war ursprünglich ein rotes Medaillon zu sehen, welches von filigranen Blütenranken umgeben war. Die Zwickel bestanden aus Viertel-Medaillons. Ein Teil der Hauptbordüre ist noch erhalten und zeigt auf dunkelrotem Grund zwei bandartige Wellenrankenmotive mit Blüten: eine helle und eine hellrot-blaue Ranke. Entlang der Hauptbordüre verlaufen zwei Nebenbordüren, die ebenfalls Rankenmotive aufweisen.

Last updated: 29.07.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.