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Weihnachtsgedichte. Für den Schulgebrauch zusammengestellt von Werner Volk.

Ident. Nr.: N (62 C 4687) 266/2014

ObjID: obj:1955772

Details (expert)

Dating
1939/45
Material / Technique
Papier, Druck, Fadenheftung
Dimensions
Höhe x Breite: 21,2 x 13,5 cm

Object Description

Hochformat. Umschlagdarstellung auf der Vorderseite: ein diabolisch blickender Weihnachtsmann mit Obstkranz auf dem Kopf, umringt von zwei Weihnachtsbäumen und Spielzeug. Auf der Rückseite eine Aufzählung "Amtlich genehmigter Hefte aus Hillgers Deutscher Bücherei".
Heft mit 32 Seiten mit Gedichten u.a. von Christian Morgenstern, Rainer Maria Rilke, Theodor Storm aber auch Ludwig Bäte und Hermann Claudius.
Gegliedert ist das Heft in vier Abschnitte:
Teil 1: "Da war die ganze Erde weiß als wie von Engeleinflaum"
Teil 2: "Nun wettern wieder durch wühlenden Wind Gott Wodans raumähnige Rosse"
Teil 3: "Dort liegt's in der Krippen"
Teil 4: "Ei, ei Weihnacht, Weihnacht ist ein schönes Fest, juche! Die Gedichte von der Weihnacht im deutschen Hause, die erwächst aus jener Dreiheit: Aus deutscher Winterlandschaft, germanischem Sonnwendglauben und christlicher Weihnachtsseligkeit."

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."