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Blaue Damenpantoffeln "mules"

Ident. Nr.: 2003,KR 1145 a,b

ObjID: obj:1965002

Details (expert)

Creator/Entity
Martin Kamer (1943–2024),
Vorbesitzer*in
Date(s)
Datierung: 1760 - 1790
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: England
Entstehungsort: Frankreich
Dimensions
Länge: 22,5 cm
Höhe: 5,5 cm

Object Description

Pantoffeln waren im gesamten 18. Jahrhundert beliebt. Ihre kapriziöse Form entsprach dem spielerischen Charakter der Rokokomode. Diese Pantoffeln aus blauem Satin haben eine kurze Vorderkappe, die in einer stumpfen Spitze endet. Die weit ausgeschnittene Ristkante ist mit einer gefältelten Rüsche aus weißem Ripsband besetzt. Der mit weißem Leder bezogene, taillierte Absatz ist stark nach innen gesetzt. Die Decksohle ist aus weißem Leder, die Kappe ist mit weißem Leinen gefüttert. ChrW

Last updated: 29.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR