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Damenslipper mit Blütenstickerei

Ident. Nr.: 2003,KR 1182 a,b

ObjID: obj:1969884

Details (expert)

Creator/Entity
Martin Kamer (1943–2024),
Vorbesitzer*in
Date(s)
Datierung: um 1840
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: England
Dimensions
Länge: 26 cm
Höhe: 6,5 cm

Object Description

Die flachen Schuhe in Slipperform enden in einer karréeförmigen Spitze. Der gebogene Ristabschluss ist mit einer gefältelten rosa Seidenborte besetzt, und alle Kanten sind mit Seidenband eingefasst. Das Vorderblatt und die Seitenteile sind mit Blüten und Zweigen üppig bestickt. Das Chenillegarn gibt der Stickerei plastische Tiefe. Die Seitenteile und die Decksohle sind mit cremefarbenem Glacéleder ausgekleidet, die Vorderkappe ist mit Leinen gefüttert.ChrW

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR