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Reisealtärchen der Grafen von Görz

Ident. Nr.: F 2403 a

ObjID: obj:2006123

Details (expert)

Creator/Entity
Werkstatt: Baldassare degli Embriachi (unbekannt),
Schnitzer*in
Date(s)
Anfang 15. Jahrhundert
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: Venedig
Dimensions
Höhe x Breite: 32,9 x 24,7 cm (Breite im geschlossenen Zustand: 18,6 cm)

Object Description

Das Reisealtärchen zeigt unterhalb einer architektonisch gebildeter Baldachinzone auf Sockeln stehend im Mittelfeld Maria mit dem Kind, flankiert von zwei weiblichen Heiligen. Auf den Seitenflügeln erscheinen links der Apostel Philippus und rechts Christophorus mit dem Jesusknaben.
Das Werk ist durch ein Wappen am original zugehörigen Lederfutteral (Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum, Inv. Nr. F 2403 b) dem Adelsgeschlecht der Grafen von Görz(-Tirol) zuzuordnen. LL

Last updated: 29.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR