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Zweiteiliger abgesteppter Mantel

Ident. Nr.: 2015,9 a,b

ObjID: obj:2012797

Details (expert)

Creator/Entity
Entwurf: Regina Georgiew (tätig um 1966-2000),
Designer*in
Date(s)
1995
Geographical references
faktischer Entstehungsort: Berlin
Dimensions
Länge: Rock 92 cm
Länge: Jacke 52 cm

Object Description

Der zweiteilige Mantel kombiniert eine kurze Kragenjacke mit asymmetrischem Verschluss (12 Kugelknöpfchen mit Kordelschlaufen zu schließen) mit einem knöchellangen Wickelrock aus demselben Material. Der Rock schließt ebenfalls asymmetrisch mit einem Klettverschluss.
Gestaltungsziel war es, alte bulgarische Musterungen wieder zu beleben in moderner Vergrößerung für industriell produzierte Steppstoffe.
Im STickprozess wird das Muster durch ein mitgeführtes Litzenband betont. Die Zweiteiligkeit ermöglicht die Kombination der Einzelteile mit anderen Kleidungsstücken.

Dazu wurde ein schwarzer, gefilzter Hut getragen.

Last updated: 31.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR