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Graues Paillettenabendkleid Modell "Cabaret"

Ident. Nr.: 2008,44 a,b

ObjID: obj:2301379

Details (expert)

Creator/Entity
Entwurf: Uli Richter (1926–2021),
Designer*in
Date(s)
Frühjahr/Sommer 1974
Dimensions
Länge: Kleid: 150 cm; Bluse: 60 cm cm

Object Description

Abendkleider in "rosa und grauen Watteautönen" mit "schräg besticktem Paillettenrock" standen 1974 im Mittelpunkt der Kollektion. Das Modell "Cabaret" ist vollständig mit Pailletten bestickt. Es ist schmal gearbeitet, hoch geschlossen und hat einen kleinen, runden Halsausschnitt. Oberteil und Rock sind durch eine 10 cm breite Passe optisch von einander getrennt. Während im Oberteil die Pailletten in der Mitte spitz nach oben laufen, sind sie im Rockteil schräg aufgestickt. Die lässige, dazu gehörige leichte Blusenjacke ist lose geschnitten und hat lange Ärmel die in breiten Manschetten enden. Sie ist verschlusslos und kann in der Taille locker gebunden werden. Dies verleiht dem Modell eine sportliche Note. CW

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR