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Schwarz-weißes Abendensemble mit großer Stola

Ident. Nr.: 2005,UR 175 a-e

ObjID: obj:2302040

Details (expert)

Creator/Entity
Entwurf: Uli Richter (1926–2021),
Designer*in
Date(s)
Herbst/Winter 1989/90
Dimensions
Länge: Rock: 93 cm; Bluse: 61 cm; Stola: 190 cm; Unterrock: 81 cm; Gürtel: 98 cm cm

Object Description

Dreiteiliges Abendensemble bestehend aus einem wadenlangen, bauschig geschnittenen Rock aus schwarzem Poult-de-Soie-Tupfenfaçonné mit einer großen Stola aus dem gleichen Material, besetzt mit schwarzen und weißen Volants, die, je nach dem wie sie drapiert werden, dem Modell ein völlig anderes Aussehen geben. Dazu eine Bluse aus schwerem weißer Crêpe-Satin.
Publiziert in: Uli Richter eine Berliner Modegeschichte, Kat. Nr. 39, S. 184. CW

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR