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Kurzes Spitzenabendkleid aus tabak/schwarzfarbener Spitze

Ident. Nr.: 2005,UR 149 a-c

ObjID: obj:2305673

Details (expert)

Creator/Entity
Entwurf: Uli Richter (1926–2021),
Designer*in
Date(s)
um 1962
Dimensions
Länge: Kleid: 102 cm
Länge: Unterkleid: 88 cm
Länge: Petticoat 60 cm

Object Description

Kurzes Cocktailkleid aus zarter Chantillyspitze in Prinzesslinie. Auf tabakfarbenem Grund stehen schwarze Blütenbouquets. Das vorn hochgeschlossene, ärmellose Kleid hat leicht überschnittene Schultern und im Rücken einen bis zur Mitte herabgezogenen V-Ausschnitt. Eine dekorative Schleife aus dem Spitzenmaterial markiert hier die Taille. Halsausschnitt, Ärmelkanten und Saum werden von einer schwarzen Spitzenkante betont. Ein separat gearbeitetes Corsagenunterkleid aus zimtbrauner Seide im Schnitt des Spitzenkleides wird mit einem Petticoat darunter getragen. CW

Last updated: 15.12.2025

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR