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Koran

Ident. Nr.: I. 42/68 fol. 332 r

ObjID: obj:2315999

Details (expert)

Creator/Entity
Fredrik Robert Martin (1868 - 1933),
Vorbesitzer*in
Dikran Khan Kélékian (19.1.1868–30.1.1951),
Vorbesitzer*in
Date(s)
1560 - 1570
Datierung engl.: 1560 - 1570
hiǧra - dt.: 967 - 978
hijra - engl.: 967 - 978
Dynastie: Safawiden
Dynastie - engl.: Safavids
Additional titles
Collection title: Koran
Translation: Qurʾan
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Schiras,
Ort
Dimensions
Höhe: ca. 50 cm
Breite: ca. 34,5 cm

Object Description

Prunk-Doppelendseite, zusammen mit f. 331 v: Doppelachsig-symmetrische Komposition an hoher Falz-Randleiste; von goldener Flechtband-Bordüre umrahmtes, Lapislazuli-blaues Mittelfeld mit Korantext in goldgrundigen Spitzovalen, angehängt große, goldgrundige Halbmedaillons nach oben und unten; dreiseitig sehr breite, gradlinige Bordüre; blaugrundig, besetzt mit Reihe von Vierpaß-Medaillons in zwei Goldtönen mit Eckmotiven, darüber bräunlich-violettes Liniengeflecht aus Achtpaßkartuschen. Seitlich wie bei Anfangs-„Teppichseiten“ sehr große, goldgrundige Kappe mit Lapislazuli-blauem und goldenen Zentrum. Alle Flächen von separaten Blütenranken besetzt, wie f. 2v-3r hauptsächlich weißtonig und rot; blassblaue Zeichnung von Halbpendants und Medaillons mit blassgelben Flächen außen zum Papierrand.

Last updated: 04.03.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.