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Entwurf einer Tankstelle in Halle an der Saale

Ident. Nr.: ohne Inv.-Nr.

ObjID: obj:2325049

2017 erworben durch die Freunde der Nationalgalerie
n/a

Details (expert)

Creator/Entity
Rudolf Belling (1886 - 1972),
Künstler*in
Date(s)
Herstellung: 1923 (Rekonstruktion 2017)
Additional titles
Collection title: Entwurf einer Tankstelle in Halle an der Saale
Translation: Design for a Filling Station in Halle on Saale
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 47,8 x 62 x 62 cm
Acquisition
2017 Rekonstruktion in Auftrag der Freunde der Nationalgalerie für die Ausstellung „Rudolf Belling. Skupturen und Architekturen“ in der Nationalgalerie

Last updated: 24.08.2026

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Institution:

Neue Nationalgalerie

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Studie für „Ohne Titel“

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Gorky, geboren als Vosdanig Manoug Adoian im Osmanischen Reich, gab sich einen neuen Namen, nachdem er den Völkermord an den Armeniern 1915 überlebt hatte und 1920 in die Vereinigten Staaten immigriert war. „Arshile“ könnte sich auf den altgriechischen Achilles oder den armenischen König Arshak beziehen, „Gorky“ suggeriert eine Beziehung zu Maxim Gorki (ebenfalls ein Pseudonym), einem der wichtigsten sowjetischen Schriftsteller. Der Künstler hatte sich damit einen Namen gegeben, der nicht von seiner Herkunft sprach, ihn in den USA aber dennoch als fremd auswies. Eine solche Selbsterfindung zeichnet auch seine Werke aus. Gorky hatte hauptsächlich autodidaktisch gelernt und sich anfangs an Künstlern wie Paul Cézanne, Pablo Picasso oder Joan Miró orientiert. In den 1940er-Jahren begann er, ausgiebig mit Linien und Farben zu experimentieren. 1944 verbrachte Gorky viele Monate auf dem Land und bezog biomorphe Formen in seine Arbeiten ein. Die Natur selbst war für ihn eine Spielart der Kunst (Kim S. Theriault, Rethinking Arshile Gorky, University Park [Pennsylvania] 2009, S. 114). Er schuf viele Zeichnungen, in denen er Formen wiederholte, bis er die für ihn richtige Lösung fand. „Ohne Titel“ ist eine Vorstudie zu einem ebenso benannten Gemälde von 1944 (auch als „Painting“ publiziert; WVZ-Nr. P285). Schwarze Linien – einige mäandernd, andere abstrahierte Objekte oder die Form weiblicher Genitalien beschreibend – überlagern sich mit frei schwebenden Farbflächen. Abstrakt, aber nicht völlig gegenstandslos stellt Gorkys Werk den Akt des Malens an sich in den Mittelpunkt. | Emily Joyce Evans

Untitled (Study for „Pancho Villa Dead and Alive”)

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Mit der Technik der Collage beschäftigte sich Motherwell erstmals 1943. Die Mäzenin Peggy Guggenheim hatte ihn sowie eine Handvoll anderer US-amerikanischer Künstler – unter ihnen William Baziotes und Jackson Pollock – zu einer Gruppenausstellung eingeladen, die jener in den USA noch nicht sehr verbreiteten Methode gewidmet war. Auf ihr Drängen und unter Anleitung des Surrealisten Roberto Matta, einem engen Vertrauten Motherwells seit ihrer gemeinsamen Zeit in Mexiko 1941, experimentierte dieser erstmals mit „papiers collés“ (geklebten Papieren). Unter anderem schuf er 1944 die vorliegende unbetitelte Collage, die heute auch als „Study for ‚Pancho Villa Dead and Alive‘“ bekannt ist, da sie Merkmale der gleichnamigen Collage aus dem Vorjahr aufweist, die sich heute im Museum of Modern Art in New York befindet. Die Arbeit auf Karton setzt sich aus verschiedenen Sand-, Pack- und Japanpapieren zusammen, über die aus Tusche eine strichmännchenhafte Figur mit weit aufgerissenen Augen und erhobenem Arm gemalt ist. Da die Papiere hinter dem Männchen einem Sarg gleichen, über dem eine Zielscheibe prangt, liegt eine Analogie zu Pancho Villa, dem 1923 ermordeten mexikanischen Revolutionsführer, durchaus nahe. Waren Motherwells Collagen anfangs sowohl figurativ als auch abstrakt, verschwanden die darin durchscheinenden surrealistischen Anleihen zu Beginn der 1950er-Jahren und wichen einer Formensprache, die vor allem dem abstrakten Expressionismus verpflichtet war. | Maike Steinkamp