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In der Halle des Bergkönigs [zu Peer Gynt]

Ident. Nr.: N (34 H) 69/2017,06

ObjID: obj:2339985

Details (expert)

Involved
Helga Graupner (1931-2009),
Hersteller*in
Dating
1982
Material / Technique
Vlieseline?, bestickt
Dimensions
Höhe x Breite: Mit Passepartout 50,3 x 53,6 cm

Object Description

Auf schwarze Vlieseline durch farbiges Garn gesticktes Landschaftsbild. Großer Kreis im Zentrum des Bildes, der abwechselnd rot, schwarz, golden und gelb bestickt ist. Daneben ein rot gestickter Stamm mit Ast. In der unteren Bildhälfte mit blauem und weißem Knötchenstich Blumen und Gräser gestickt, sowie das Wurzelwerk in Rottönen. Der Hintergrund duch verschiedene Blautöne und weiße Stickereien gestaltet.

Peer Gynt ist ein 1867 von Henrik Ibsen geschriebenes dramatisches Gedicht. Die Hauptfigur ist der junge Bauernsohn Peer Gynt, der mit Lügengeschichten versucht, der Realität zu entfliehen. Durch seine Mutter glorifiziert und hofiert verlässt er auf der Suche nach Liebe und Abenteuer sein zu Hause und findet sich bald in einer Welt von Trollen und Dämonen wieder. Schlussendlich kehrt er aber alt und verarmt zurück.

"In der Halle des Bergkönigs" ist ein Orchersterstück Edvard Griegs zu dem Gedicht.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."