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Berg: Grafschaft

Ident. Nr.: 18215541

ObjID: obj:2363671

Details (expert)

Date(s)
1360-1400
Geographical references
Material / Technique
—
Dimensions
Gewicht: 2,75 g
Durchmesser: 25 mm

Object Description

Vorderseite: + WILHELMVS COM' / + BNDICTV SIT NOME DNI NRI IhV +PI. Kreuz umgeben von doppeltem Schriftkreis. Gegenstempel Stern im rechten oberen Kreuzwinkel.

Rückseite: + TVRONVS CIVIS. Stilisiertes Kirchengebäude (Kastell von Tours, châtel tournois).

Kommentar: Die Münze ist eine Nachahmung der seit 1266 ausgegebenen französischen Gros tournois und zwischen 1360 und 1370 entstanden. Der Gegenstempel, ein achtstrahliger Stern im Kreis, ist später (Ende des 14. Jh.?) hinzugefügt worden. Er wird der Stadt Korbach (Waldeck) zugewiesen. Noss (1929) meint unter Nr. 66 c zwar diese Münze und gibt auch den Gegenstempel an, irrt aber in der Wiedergabe der Legenden. Auch der von ihm angemerkte 'grobe Schnitt' trifft nicht zu. In seiner umfangreichen Variantenaufgliederung der Turnosen Graf Wilhelms II. kommt die auf diesem Stück vorliegende und bereits von Grote (1871) korrekt wiedergegebene Form WILHELMVS COM nicht vor.

Literatur: H. Grote, Die Münzen der Grafen und Herzöge von Berg, in: Münzstudien 7 (1871) 44 Nr. 43 a; A. Noss, Die Münzen von Berg und Jülich-Berg I (1929) Nr. 66 c (irrige Legenden, s. Kommentar); H. Krusy, Gegenstempel auf Münzen des Spätmittelalters (1974) 146 Nr. K 6, 2 (Gegenstempel Korbach).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18215541

Last updated: 15.12.2025

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Institution:

Münzkabinett

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Vorderseite: ALBERT D G - D FRI ET SA. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein in einem verzierten Harnischkragen und mit einem glatten versteiften Stehkragen nach rechts. Unten das Münzmeisterzeichen Sonne.Rückseite: SAC RO IM - PRIN 1630. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut überhöhte Schild mit dem gekrönten Wappenadler des Herzogtums Friedland, auf der Brust der quadrierte Wallenstein'sche Schild mit vier aufrecht stehenden Löwen. Unten die Wertzahl 3.Kommentar: Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (Wallenstein), geb. 1583, ist der bekannteste Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Er kämpfte seit dessen Beginn im Jahre 1618 auf der Seite der Katholischen Liga und des Kaisers Ferdinand II. und machte im Verlauf der 1620er Jahre eine steile Karriere. Seit 1625 war er kaiserlicher General und erhielt neben der Erhebung in den Reichsfürstenstand bedeutende Territorien und Privilegien. Seinen böhmischen Stammsitz Gitschin baute er zu einem Musterbetrieb des Absolutismus aus. Sein Machtzuwachs und Reichtum - sein hinterlassener Besitz wurde auf 10 Millionen Rheinische Gulden geschätzt - schuf ihm allerdings Feinde am Wiener Hof, welche den misstrauisch gewordenen Kaiser die Ermordung Wallensteins am 25. Februar 1634 in Eger gutheißen ließen.Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 79 Nr. 187. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224830

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Vorderseite: ALBERTVS D G DVX - MEGAPOL FRIDL. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein leicht nach rechts gewandt in einem verzierten Harnisch- und glattem Stehkragen, auf der rechten Schulter drapierte Feldherrnbinde. Unten das Münzmeisterzeichen.Rückseite: ET SAGAE PRINC - VANDAL 1631. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut (ohne Bügel und Perlsaum) überhöhte, mehrfeldige Wappenschild, umlegt mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies.Kommentar: Der dreizehnfeldige Schild umfasst die Bilder der Herzogtümer Mecklenburg (Büffelkopf von vorn), Friedland (Adler) und Sagan (Hüftbild eines Engels von vorn), der Herrschaft Flinsberg (doppelschwänziger Löwe nach links), des Fürstentums der Wenden (Büffelkopf nach rechts), der Familie von Wallenstein (vier aufrecht stehende Löwen), der Grafschaft Schwerin (quer geteiltes, rot und gold damasziertes Feld), der Herrschaft Rostock (nach rechts steigender Greif) und der Herrschaft Stargard (weiblicher Arm mit einem Ring nach links).Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 96 Nr. 284; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224826