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Galba

Ident. Nr.: 18227771

ObjID: obj:2369944

Details (expert)

Creator/Entity
Antike Herrscherprägung: Galba,
Münzherr*in
Date(s)
68 n. Chr.
Geographical references
Italien,
Land
Material / Technique
Dimensions
Gewicht: 9,52 g
Durchmesser: 29 mm

Object Description

Vorderseite: SER GALBA IMP CAESAR AVG TR P. Kopf des Galba mit Lorbeerkranz nach l.

Rückseite: LIBERTAS - PVBLICA. Libertas steht in der Vorderansicht, den Kopf nach l. gewandt. Sie hält in ihrem l. Arm einen Stab (vindicta) und in ihrer r. Hand eine Freigelassenenkappe (pileus). Beiderseits S - C.

Literatur: RIC I² Nr. 424 (ca. Oktober 68 n. Chr.); BNat III Nr. 219.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18227771

Last updated: 15.12.2025

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Institution:

Münzkabinett

Additional items from the collections

Böhmen: Matthias II.

Böhmen: Matthias II.

Vorderseite: Brustbild Matthias II. im ungarischen Ornat mit Mütze und Federbusch nach rechts, umgeben von zwei unten gebundenen stilisierten Lorbeerzweigen.Rückseite: MATTHIAS II / D G HVNG REX CO/RONAT IN REG/EM BOHEMAE / AN1611 DIE / 23 MAY [AE ligiert. Matthias II. von Gottes Gnaden ungarischer König, gekrönt im Königreich Böhmen im Jahre 1611 am 23. Mai]. Aufschrift in sechs Zeilen über einer Krone mit Palmzweigen, alles umgeben von zwei unten gebundenen Lorbeerzweigen.Kommentar: Im Jahre 1606 wählten die Angehörigen des Hauses Habsburg Matthias, den Bruder des regierenden Kaisers Rudolf II., zum Familienoberhaupt. 1608 musste Kaiser Rudolf deshalb auf seinen Titel als König von Ungarn und 1611 als König von Böhmen zugunsten von Matthias verzichten. Zur böhmischen Krönung ließ Matthias Goldmünzen im Wert bis zu 10 Dukaten prägen. Als Vorlage für das Porträt könnte eine Medaille von Alessandro Abondio gedient haben. Als Nachfolger Rudolf II. wurde er 1612 Römisch-deutscher Kaiser.Literatur: E. Fiala, Beschreibung der Sammlung böhmischer Münzen und Medaillen des Max Donebauer (1888-1890) Nr. 1881; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 13; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 141; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 110 f. Nr. I 4.9 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224402

Nürnberg: Stadt

Nürnberg: Stadt

Vorderseite: SECVLVM NOVVM CELEBRAT RESP NORIBERGENSIS [Die Stadt Nürnberg feiert den Beginn des neuen Jahrhunderts]. Umschrift, im Feld dreiteiliges Stadtwappen von Taube überhöht. Oben das Münzmeisterzeichen Kreuz.Rückseite: TEMPORA NOSTRA PATER DONATA PACE CORONA [Vater, kröne unsere Zeiten mit dem geschenkten Frieden]. Umschrift, im Feld das Lamm Gottes mit der Friedensfahne, darauf PAX, auf der Erdkugel stehend nach links.Kommentar: Die Nürnberger Lammdukaten, benannt nach dem Bild des Gotteslamms auf der Weltkugel, waren eine besonders beliebte Geschenkmünze. Die Dukaten auf die Jahrhundertwende (auch als Friedenswunsch- und Neujahrsdukaten bezeichnet) sind in sieben Wertstufen vom Doppeldukaten bis zum winzigen 1/32 Dukaten (»Linsendukat«) geprägt worden. Das Jahr 1700 ist auf einigen Prägungen durch ein Chronogramm in der Umschrift der Vorderseite angegeben (MDCC).Literatur: F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 340; D. Widhalm, Die Nürnberger Lammdukatenprägungen von 1632 bis 1806. Beiträge zur süddeutschen Münzgeschichte (1976) Nr. 11 d; H.-J. Kellner, Die Münzen der Reichsstadt Nürnberg (1991) Nr. 71; Bank Leu AG Zürich und Münzen- und Medaillenhandlung Stuttgart, Auktion vom 21.-23. Juni 1989 in Zürich Nr. 589 (Sammlung Herbert J. Erlanger, Nürnberg, bearbeitet von S. Sonntag); G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 11; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 1882; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 145; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 107 Nr. I 4.5 a mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224394

Preußen: Friedrich Wilhelm I.

Preußen: Friedrich Wilhelm I.

Vorderseite: FRID WILH D G - REX BOR EL BRAN. Brustbild Friedrich Wilhelm I. mit Zopf, Harnisch, Ordensband und Hermelinmantel nach rechts.Rückseite: PRO - DEO ET - MILI-TE [Für Gott und das Militär]. Gekrönte und gespiegelte Initialen FW in das Kreuz gestelltum einen Adlerschild. Unten Münzmeisterzeichen EGN (Ernst Georg Neubauer).Kommentar: In der ersten Hälfte des 18. Jh. stieg der Silberpreis stark an, sodass viele Staaten, auch Preußen, versuchten, über günstigeGoldankäufe höherwertige Goldmünzen in den Umlauf zu bringen. 1737 entstand eine neue Goldmünze in Preußen, der Wilhelmsdor (eigentlich Friedrich Wilhelmsdor). Im Gewicht von 13,46 g enthielt der Wilhelmsdor (Doppelpistole) 12,245 Gramm Feingold. Ab 1738 kamen auch halbe Wilhelmsdor zur Ausprägung, nach deren Vorbild ab 1741 die Friedrichsdor gefertigt wurden. Die neuen Goldmünzen waren anfangs im Lande unbeliebt und mussten von den Beamten zum Zwangskurs von 10 Talern bei Gehaltszahlungen angenommen werden. Die Gesamtauflage der Wilhelmsdor von 1738 bis 1740 betrug 5833 Stück. Die Wilhelmsdor sind persönliche Schöpfungen Friedrich Wilhelms I. Sie sind überwiegend für die königliche Schatulle geprägt worden. Diese großen Goldmünzen nach dem Vorbild der französischen Louisdor befriedigten das Prunkbedürfnis des Königs, der damit vor allem auf seinen Inspektionsreisen durch das Land zu zahlen pflegte. Obwohl ohne festen Nominalwert und je nach Goldkurs schwankend, sind die Wilhelmsdor in der Regel zu 10 Talern gerechnet worden.Literatur: F. Freiherr von Schrötter, Das Preußische Münzwesen im 18. Jahrhundert, I. Die Münzen aus der Zeit der Könige Friedrich I. und Friedrich Wilhelm I. (1902) Nr. 183; K. Martin, Die preußischen Münzprägungen von 1701 bis 1786 (1976) Nr. 87 a; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 2363; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert 1700-1806. 4. Auflage (2008) Nr. 86; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 748; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 295; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 125 Nr. I 4.33 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224427

Bayern: Maximilian II. Emanuel

Bayern: Maximilian II. Emanuel

Vorderseite: M E V B & P S D C P R S R I A & E L L [Maximilian Emanuel beider Bayern und der Oberpfalz Herzog, Pfalzgraf bei Rhein, des Heiligen Römischen Reiches Erztruchsess und Kurfürst, Landgraf von Leuchtenberg]. Büste des Maximilian II. Emanuel mit Allongeperücke nach rechts. Unter dem Halsabschnitt ein Stern.Rückseite: IN TE SPERANTIBVS - CLYPEVS OMNIBVS [Schild für alle, die auf Dich hoffen]. Die sitzende Madonna mit Kind, Reichsapfel und Zepter, vor ihr der bayerische Wappenschild, links und rechts die geteilte Jahreszahl 17-20.Kommentar: Maximilian II. Emanuel von Bayern ließ den, vom Volk als »Goldmax« bezeichneten Maxdor zu 2 Goldgulden mit der Patrona Bavariae von 1715 bis 1726 prägen. Der Maxdor hatte ein Rauhgewicht von 1/36 Kölner Mark (6,496 g) und ein Feingewicht von 4,99 g (18 ½ Karat, 771/1000). Der offizielle Kurs betrug 7 Gulden. Außerdem wurden doppelte und halbe Maxdor gemünzt. Erstmals in Bayern werden diese Goldmünzen gerändelt, zum Schutz gegen Beschneiden und Befeilen. Nach dem Tode Maximilians II. Emanuel wurde der Maxdor vom Karolin abgelöst, hielt sich aber noch über ein halbes Jahrhundert im Geldverkehr.Literatur: B. Prokisch - H. Emmerig - S. Heinz - M. Zavadil - M. Heintz - D. Lepuschitz, Repertorium zur neuzeitlichen Münzprägung Europas II. Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation und Nachfolgestaaten. Der Bayerische Reichskreis (1996) 17 Nr. 3/42; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 226; W. Hahn - A. Hahn-Zelleke, Die Münzen der baierischen Kurfürsten 1623-1806 (2007) Nr. H. 205; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert 1700-1806. 4. Auflage (2008) Nr. 29; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 379; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 166; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 124 Nr. I 4.31 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224425

Baden: Ludwig

Baden: Ludwig

Vorderseite: LUDWIG GROSHERZOG VON BADEN. Kopf Ludwigs nach rechts.Rückseite: FÜNF THALER - 500 KREUZER // 1830. Zwischen zwei unten gekreuzten Lorbeerzweigen der gekrönte altbadische Wappenschild, umgeben von Kette und Kleinod des Hausordens der Treue, unten die Jahreszahl.Rand: RiffelrandKommentar: Diese Goldmünzen von Großherzog Ludwig sind, obwohl nicht so bezeichnet, ausnahmslos aus Rheingold geprägt worden zu 40 4/5 Stück aus der Kölnischen Mark, 260 Grän fein (5,73 g, 21 2/3 Karat, 903/1000). Die Auflage betrug 1788 Stück. Gold- oder Louisdortaler zu 5 Talern oder 500 Kreuzern Landeswährung sind Münzen, die zur Verrechnung alter umlaufender Louisdorstücke geprägt wurden. Ursprünglich mussten 420 Goldtaler aus einem Pfund Feingold (vor 1857 ca. 467,6 Gramm) gemünzt werden und Fünftalerstücke somit etwa 5,566 Gramm Feingold enthalten. 1830, als das badische Fünftalerstück entstand, war der Abnutzungszustand der alten Louisdor weiter vorangeschritten, dass dafür nur noch 5,175 Gramm Feingold ausreichten. Nach der Einführung des Guldensystems 1821, versuchte das Land Baden, 1828 durch Einführung eines zehnteiligen Münzsystems (Dezimalsystem) die Kronentalerwährung zu stürzen.Literatur: K. Jaeger, Baden, Frankfurt, Kurhessen, Hessen-Darmstadt, Hessen-Homburg ²(1969) Nr. 42; F. Wielandt, Badische Münz- und Geldgeschichte ²(1973) Nr. 847; P. Arnold - H. Küthmann - D. Steinhilber, Grosser deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute. 19. Auflage (2003) Nr. 49; G. Schön - J.-F. Cartier, Weltmünzkatalog 19. Jahrhundert. 15. Auflage (2004) Nr. 71; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 158; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 151; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 123 f. Nr. I 4.30 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224424

Österreich: Ferdinand I.

Österreich: Ferdinand I.

Vorderseite: FERD I D G AVSTR IMP HVNG BOH R H N V [Ferdinand I. von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, als König von Ungarn und Böhmen seines Namens der Fünfte]. Belorbeerte Büste des Kaisers Ferdinand I. im Hermelinmantel nach rechts. Unten das Münzzeichen A.Rückseite: REX LOMB ET VEN DALM GAL LOD ILL A A 1845 [König der Lombardei, von Venetien, Dalmatien, Galizien, Lodomerien, Illyrien, Erzherzog von Österreich]. Gekrönter Reichsadler mit Schwert, Zepter und Reichsapfel. Unten die Wertzahl 4.Kommentar: Der internationale Handel war nicht nur in Europa, sondern auch in der Levante lange Zeit durch das Dukatengold dominiert. Um größere Geldtransaktionen praktischer lösen zu können, wurde 1793 das Vierdukatenstück mit einem Bruttogewicht von 13,96 Gramm (23 ¾ Karat; 986/1000 fein) eingeführt. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Ausprägung der Dukaten sind in Kaiserlichen Patenten von 1755 und 1771 aufgeführt. Diese ansehnliche Münze erfreute sich besonders in Ost- und Südosteuropa großer Beliebtheit und wird heute noch mit der Jahreszahl 1915 und dem Bildnis Kaisers Franz Joseph I. von der österreichischen Münze als gefragte Anlagemünze geprägt.Literatur: P. Jaeckel, Die Münzprägungen des Hauses Habsburg 1780-1918 und der Republik Österreich seit 1918 ³(1967) Nr. 248; L. Herinek, Österreichische Münzprägungen von 1740-1969 (1970) 237 Nr. 10; V. Miller zu Aichholz - A. Loehr - E. Holzmair, Österreichische Münzprägungen 1519-1938 ²(Nachdruck 1981/1948) 329; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 480; G. Schön - J.-F. Cartier, Weltmünzkatalog 19. Jahrhundert. 15. Auflage (2004) Nr. 94; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 69; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 128 f. Nr. I 4.39 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224431

Schweiz: Graubünden

Schweiz: Graubünden

Vorderseite: CANTON - GRAU-BÜNDEN. Die geschweiften Wappen der drei Bünde Gotteshausbund, Zehngerichtebund und Grauer Bund in Kleeblattstellung zwischen einem Palm- und Lorbeerzweig.Rückseite: 16 / SCHWEIZER / FRANKEN / 1813. Inschrift umgeben von zwei unten mit Schleife gebundenen Eichenzweigen.Kommentar: Graubünden ist 1803 dem Bund der Eidgenossen beigetreten. Gerechnet wurde nach dem Bündner Gulden zu 70 Bluzger oder 60 Bündner Kreuzern. Der Schweizer Franken galt 10 Schweizer Batzen zu 6 Bluzger. 16 Franken entsprachen einer Schweizer Dublone bzw. Pistole, auch Doppelstück genannt, im Gewicht von 7,6485 g und 6,88 g Feingold. Die in der Münzstätte Bern geprägten Goldmünzen zu 16 Schweizer Franken sind angeblich in einer Auflage von nur ca. 100 Exemplaren geprägt worden und zwar aus „Calandagold“. Der Calanda mit 2808 Meter über dem Meeresspiegel gehört zu einer Kalkberggruppe der Glarner Alpen in der Landschaft der Sardona bei Glarus, St. Gallen und Graubünden.Literatur: C. F. Trachsel, Die Münzen und Medaillen Graubündens (1866-1898) Nr. 1121; W. Tobler-Meyer, Die Münzen- und Medaillensammlung des Herrn Hans Wunderly-v. Muralt (1896-98) Nr. 2783; J.-P. Divo - E. Tobler, Die Münzen der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert ²(1969) Nr. 177; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 265; G. Schön - J.-F. Cartier, Weltmünzkatalog 19. Jahrhundert. 15. Auflage (2004) Nr. 6; J. Richter - R. Kunzmann, Neuer HMZ-Katalog II. 6. Auflage (2006) Nr. 2-602; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 201; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 131 f. Nr. I 4.44 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224434

Nürnberg: Stadt

Nürnberg: Stadt

Vorderseite: Zweigeteiltes Stadtwappen, darüber Mauerkrone. Darunter ein N.Rückseite: Das Lamm Gottes mit der Friedensfahne, darauf PAX, auf der Erdkugel stehend nach links.Kommentar: Die Nürnberger Lammdukaten, benannt nach dem Bild des Gotteslamms auf der Weltkugel, waren eine besonders beliebte Geschenkmünze. Die Dukaten auf die Jahrhundertwende (auch als Friedenswunsch- und Neujahrsdukaten bezeichnet) sind in sieben Wertstufen vom Doppeldukaten bis zum winzigen 1/32 Dukaten (»Linsendukat«) geprägt worden. Das Jahr 1700 ist auf einigen Prägungen durch ein Chronogramm in der Umschrift der Vorderseite angegeben (MDCC).Literatur: D. Widhalm, Die Nürnberger Lammdukatenprägungen von 1632 bis 1806. Beiträge zur süddeutschen Münzgeschichte (1976) Nr. 19 b; Bank Leu AG Zürich und Münzen- und Medaillenhandlung Stuttgart, Auktion vom 21.-23. Juni 1989 in Zürich Nr. 611 (Sammlung Herbert J. Erlanger, Nürnberg, bearbeitet von S. Sonntag); H.-J. Kellner, Die Münzen der Reichsstadt Nürnberg (1991) Nr. 101; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 4; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 1882; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 340; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 145; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 107 f. Nr. I 4.5 e mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224435

Schweiz: Luzern

Schweiz: Luzern

Vorderseite: RESPUBLICA LVCERNENSIS. Wappenschild mit gefütterter Krone, behängt mit Girlande.Rückseite: 12 / Mz GL / 1794 [12 Münzgulden]. Inschrift umgeben von zwei zum Kranz gebundenen Lorbeerzweigen. Ganz unten die Signatur des Stempelschneiders B (Johann Brupacher).Kommentar: Die »Münzgulden« sind in Luzern als Recheneinheit schon seitdem 16. Jh. bekannt. 12 Münzgulden entsprachen einer Dublone.In Luzern rechnete man u. a. nach Kronen zu 2 Gulden und Schweizerfranken zu 10 Batzen. Neben den einfachen Dublonen sind im Jahre 1794 noch doppelte Dublonen zu 24 Münzgulden geprägt worden. Die einfachen Dublonen sollten dem französischen p Louisdor entsprechen, enthielten aber 0,177 g weniger Feingold. Insgesamt wurden in Luzern 1793 bis 1797 Dublonen im Wert von insgesamt 43.888 Gulden geprägt.Literatur: W. Tobler-Meyer, Die Münzen- und Medaillensammlung des Herrn Hans Wunderly-v. Muralt (1896-98) Nr. 1448; J.-P. Divo - E. Tobler, Die Münzen der Schweiz im 17. Jahrhundert (1987) Nr. 534; F. Haas, Die Münzen des Standes Luzern, SNR 5, 1895, 25 ff. 28 Nr. 5; F. Wielandt, Münz- und Geldgeschichte des Standes Luzern (1969) Nr. 187; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 36; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 325; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 131 Nr. I 4.43 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224433

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Vorderseite: ALBERT D G - D FRI ET SA. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein in einem verzierten Harnischkragen und mit einem glatten versteiften Stehkragen nach rechts. Unten das Münzmeisterzeichen Sonne.Rückseite: SAC RO IM - PRIN 1630. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut überhöhte Schild mit dem gekrönten Wappenadler des Herzogtums Friedland, auf der Brust der quadrierte Wallenstein'sche Schild mit vier aufrecht stehenden Löwen. Unten die Wertzahl 3.Kommentar: Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (Wallenstein), geb. 1583, ist der bekannteste Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Er kämpfte seit dessen Beginn im Jahre 1618 auf der Seite der Katholischen Liga und des Kaisers Ferdinand II. und machte im Verlauf der 1620er Jahre eine steile Karriere. Seit 1625 war er kaiserlicher General und erhielt neben der Erhebung in den Reichsfürstenstand bedeutende Territorien und Privilegien. Seinen böhmischen Stammsitz Gitschin baute er zu einem Musterbetrieb des Absolutismus aus. Sein Machtzuwachs und Reichtum - sein hinterlassener Besitz wurde auf 10 Millionen Rheinische Gulden geschätzt - schuf ihm allerdings Feinde am Wiener Hof, welche den misstrauisch gewordenen Kaiser die Ermordung Wallensteins am 25. Februar 1634 in Eger gutheißen ließen.Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 79 Nr. 187. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224830

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Vorderseite: ALBERTVS D G DVX - MEGAPOL FRIDL. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein leicht nach rechts gewandt in einem verzierten Harnisch- und glattem Stehkragen, auf der rechten Schulter drapierte Feldherrnbinde. Unten das Münzmeisterzeichen.Rückseite: ET SAGAE PRINC - VANDAL 1631. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut (ohne Bügel und Perlsaum) überhöhte, mehrfeldige Wappenschild, umlegt mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies.Kommentar: Der dreizehnfeldige Schild umfasst die Bilder der Herzogtümer Mecklenburg (Büffelkopf von vorn), Friedland (Adler) und Sagan (Hüftbild eines Engels von vorn), der Herrschaft Flinsberg (doppelschwänziger Löwe nach links), des Fürstentums der Wenden (Büffelkopf nach rechts), der Familie von Wallenstein (vier aufrecht stehende Löwen), der Grafschaft Schwerin (quer geteiltes, rot und gold damasziertes Feld), der Herrschaft Rostock (nach rechts steigender Greif) und der Herrschaft Stargard (weiblicher Arm mit einem Ring nach links).Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 96 Nr. 284; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224826