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Frankreich: Ludwig XIV.

Ident. Nr.: 18222007

ObjID: obj:2367546

Details (expert)

Creator/Entity
Königtum (MA/NZ): Ludwig XIV. (1643-1715), König von Frankreich,
Münzherr*in
Date(s)
1702
Geographical references
Material / Technique
—
Dimensions
Gewicht: 6,66 g
Durchmesser: 27 mm

Object Description

Vorderseite: LVD XIIII D G - FR ET NAV REX. Kopf Ludwig XIV. mit Lorbeerkranz nach rechts. Darunter 1702. Oben eine kleine Sonne. Unten links neben der Jahreszahl das Zeichen des Münzdirektors.

Rückseite: CHRS - REGN - VINC - IMP [Christus regnat vincit imperat]. In das Kreuz gestellte, bekrönte und gespiegelte Initiale L über gekreuzten Zeptern. Im Zentrum das Münzstättenkürzel 9 für Rennes.

Rand: Kerbrand

Kommentar: Die '2' der Jahreszahl 1702 ist umgeschnitten. - Der 1640 durch Ludwig XIII. neu eingeführte (und ab 1645 immer maschinengeprägte) Louis d’or zu 22 Karat (917/000) ersetzte den älteren Ecu d’or zu 23 Karat (958/000), der bis 1654 weitergeprägt wurde. Der neue Louis d’or entsprach in Gewicht und Feinheit der spanischen Doblon/Pistole, seine Bildmotive kombinieren die des Henri und des Ecu d’or. Seit 1689 wurden französische Münzen zur Bereinigung des Staatshaushalts häufig im Wert herabgesetzt, dann eingezogen und neue Typen im alten Nennwert auf den alten Schrötlingen ausgeprägt (sogenannte Reformationen); erst dann wurden auch neue Schrötlinge im neuen Typ geprägt. Dieser ‚Louis d'or aux huit L et aux insignes’ wurde 1700 eingeführt und ersetzte den älteren hier überprägten ‚Louis d’or aux quatre L’. Ein Kleeblatt auf der Rückseite kennzeichnet diese Münze als eine im Rahmen dieser dritten Reformation vom 4. Oktober 1701 geprägte, auch sind Spuren des Untertyps zu erkennen.

Literatur: J. Duplessy, Les Monnaies Françaises Royales de Hugues Capet à Louis XVI (987-1793) II (1989) 247 Nr. 1443 A; V. Gadoury, Monnaies Royales Françaises. Louis XIII à Louis XVI 1610-1792 (1986) 334 Nr. 253; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) 196 Nr. 436.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18222007

Last updated: 15.12.2025

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Institution:

Münzkabinett

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Vorderseite: ALBERT D G - D FRI ET SA. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein in einem verzierten Harnischkragen und mit einem glatten versteiften Stehkragen nach rechts. Unten das Münzmeisterzeichen Sonne.Rückseite: SAC RO IM - PRIN 1630. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut überhöhte Schild mit dem gekrönten Wappenadler des Herzogtums Friedland, auf der Brust der quadrierte Wallenstein'sche Schild mit vier aufrecht stehenden Löwen. Unten die Wertzahl 3.Kommentar: Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (Wallenstein), geb. 1583, ist der bekannteste Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Er kämpfte seit dessen Beginn im Jahre 1618 auf der Seite der Katholischen Liga und des Kaisers Ferdinand II. und machte im Verlauf der 1620er Jahre eine steile Karriere. Seit 1625 war er kaiserlicher General und erhielt neben der Erhebung in den Reichsfürstenstand bedeutende Territorien und Privilegien. Seinen böhmischen Stammsitz Gitschin baute er zu einem Musterbetrieb des Absolutismus aus. Sein Machtzuwachs und Reichtum - sein hinterlassener Besitz wurde auf 10 Millionen Rheinische Gulden geschätzt - schuf ihm allerdings Feinde am Wiener Hof, welche den misstrauisch gewordenen Kaiser die Ermordung Wallensteins am 25. Februar 1634 in Eger gutheißen ließen.Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 79 Nr. 187. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224830

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Vorderseite: ALBERTVS D G DVX - MEGAPOL FRIDL. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein leicht nach rechts gewandt in einem verzierten Harnisch- und glattem Stehkragen, auf der rechten Schulter drapierte Feldherrnbinde. Unten das Münzmeisterzeichen.Rückseite: ET SAGAE PRINC - VANDAL 1631. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut (ohne Bügel und Perlsaum) überhöhte, mehrfeldige Wappenschild, umlegt mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies.Kommentar: Der dreizehnfeldige Schild umfasst die Bilder der Herzogtümer Mecklenburg (Büffelkopf von vorn), Friedland (Adler) und Sagan (Hüftbild eines Engels von vorn), der Herrschaft Flinsberg (doppelschwänziger Löwe nach links), des Fürstentums der Wenden (Büffelkopf nach rechts), der Familie von Wallenstein (vier aufrecht stehende Löwen), der Grafschaft Schwerin (quer geteiltes, rot und gold damasziertes Feld), der Herrschaft Rostock (nach rechts steigender Greif) und der Herrschaft Stargard (weiblicher Arm mit einem Ring nach links).Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 96 Nr. 284; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224826