Logo

Nero

Ident. Nr.: 18225296

ObjID: obj:2368220

Details (expert)

Creator/Entity
Antike Herrscherprägung: Nero,
Münzherr*in
Date(s)
um 65 n. Chr.
Geographical references
Italien,
Land
Material / Technique
Dimensions
Gewicht: 10,92 g
Durchmesser: 28 mm

Object Description

Vorderseite: NERO CLAVDIVS CAESAR AVG GER P M TR P IMP P P. Kopf des Nero mit Lorbeerkranz nach r.

Rückseite: Victoria schwebt mit einem Schild, darauf S P Q R, nach l. Beiderseits S - C.

Literatur: BMCRE I 246 Nr. 240; RIC I² Nr. 316 (Rom, ca. 65 n. Chr.); BNat II Nr. 396.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18225296

Last updated: 15.12.2025

Contact

Institution:

Münzkabinett

Additional items from the collections

Württemberg: Friedrich II.

Württemberg: Friedrich II.

Vorderseite: FRID II HERZ V WURT U CHURFURST [Friedrich II. Herzog von Württemberg und Kurfürst]. Büste Friedrich II. mit langem Haar und Diadem nach rechts. Unten die Signatur des Stempelschneiders I L W (Johann Ludwig Wagner).Rückseite: IN / HÖCHST / EIGENER / GEGENWART / 1803. Inschrift in fünf Zeilen zwischen zwei unten mit Schleife gebundenen Lorbeerzweigen.Kommentar: Es war üblich, dass des »hohen Besuchs« in der Münzstätte mit einer Gedenkprägung auf den prominenten Besucher gedacht wurde. Neben dieser Prägung dieses Münzbesuchsdukatens existiert eine weitere, die auf den Besuch am 9. Januar 1804 geprägt wurde. Der Verteilerkreis für diese nur in wenigen Exemplaren hergestellten Prägungen ist in der Familie und in der hohen Beamtenschaft des Herzogs zu suchen.Literatur: C. Binder - J. Ebner, Württembergische Münz- und Medaillen-Kunde (1904-1915 Nachdruck 1967) Nr. 32; U. Klein - A. Raff, Die Württembergischen Münzen von 1798-1873 (1991) Nr. 13; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 3605; G. und G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert 1700-1806. 4. Auflage (2008) Nr. 173; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 404; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 176; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 115 f. Nr. I 4.18 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224410

Brandenburg-Preußen: Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst

Brandenburg-Preußen: Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst

Vorderseite: FRID WILH D G M BR S R I EL [Friedrich Wilhelm, von Gottes Gnaden Markgraf von Brandenburg, des Heiligen Römischen Reiches Kurfürst]. Brustbild Friedrich Wilhelms nach rechts. Unten die Münzmeistersignatur LCS (Lorenz Christoph Schneider).Rückseite: DEO - DVCE 1683 [Unter Gottes Führung]. Dreimaster mit vollen Segeln auf offenem Meer nach rechts.Kommentar: Die 1682-1696 nach dem Vorbilde dänischer Prägungen aus dem Gold der brandenburgischen Kolonie Neu-Guinea in Afrika gemünzten so genannten Guineadukaten erfreuten sich besonderer Beliebtheit und zeigen auf der Rückseite immer einen segelnden Dreimaster. Wegen dieser Darstellung werden sie auch als Schiffsdukaten bezeichnet.Literatur: A. Meyer, Prägungen Brandenburg-Preußens betreffen dessen afrikanische Besitzungen und Außenhandel 1681-1810 (1885) Nr. 6-7; F. Freiherr von Schrötter, Die Münzen Friedrich Wilhelms des Großen Kurfürsten und Friedrichs III. von Brandenburg (1913) Nr. 145; E. Bahrfeldt, Das Münzwesen der Mark Brandenburg 1640-1701 (1913) Nr. 76; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 2230; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 245; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 107; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 115 Nr. I 4.17 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224409

Baden-Durlach: Amalie Friederike

Baden-Durlach: Amalie Friederike

Vorderseite: AMAL FRID PRINC HER BAD N L HASS [Amalie Friederike, Erbprinzessin von Baden, geborene Landgräfin von Hessen]. Brustbild der Amalie Friederike mit hochgestecktem Haar nach rechts. Unten die unten Stempelschneidersignatur I H (Johann Jakob Hauter).Rückseite: E PRIM PVERPERIO LAET EGRED // D D CARLSR / 1776 [Aus ihrem ersten Kindbett geht sie froh hervor Zum Geschenk gegeben von Karlsruhe 1776]. Das gekrönte Allianzwappen von Baden und Hessen in Kartusche. Darunter W (für den Wardein Wörscheler).Kommentar: Der Dukat ist ein Präsent von Stadt und Oberamt Karlsruhe an die Erbprinzessin Amalie Friederike von Hessen-Darmstadt auf die Geburt der Enkeltöchter des Großherzogs Karl Friedrich von Baden-Durlach (1738-1811). Die Stempel stammen von dem Stempelschneider Johann Jakob Hauter. Amalie Friederike wurde zu ihrer Zeit auch als die »Schwiegermutter Europas« bezeichnet.Literatur: F. Wielandt, Badische Münz- und Geldgeschichte ²(1973) 243 f.; F. Wielandt, Friedrich - J. Zeitz, Die Medaillen des Hauses Baden (1980) Nr. 1.49; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert 1700-1806. 4. Auflage (2008) Nr. 67; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 113 f. Nr. I 4.14 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224406

Brandenburg-Bayreuth: Georg Wilhelm

Brandenburg-Bayreuth: Georg Wilhelm

Vorderseite: GEORGIUS GVILELMUS D G MARCHIO BRANDENB -/ NAT / ANN 1678 / DIE 16 NOV / DENAT A 1726 / DIE 18 DEC / AET 48 AN / REG 14 [Georg Wilhelm von Gottes Gnaden Markgraf von Brandenburg Geboren im Jahr 1678 am 16. November, gestorben im Jahr 1726 am 18. Dezember im Alter von 48 Jahren, regiert 14]. Umschrift und Aufschrift in sieben Zeilen.Rückseite: TOUJOURS LE MEME [Immer derselbe]. Orangenbaum mit Früchten und Ordensband in Kübel. Im Abschnitt die Münzmeistersignatur I L R (Johann Lorenz Ruckdeschel).Kommentar: Die Stempel der doppelten Begräbnisdukaten wurden vermutlich von Georg Wilhelm Vestner geschnitten. Auf der Rückseite ist das Ordenskreuz des von Georg Wilhelm 1705 gegründeten Ordens der Aufrichtigkeit »Ordre de la Sincérité«, Vorgänger des preußischen Roten Adlerordens, an einem Orangenbäumchen zu sehen.Literatur: B. Prokisch - H. Emmerig - S. Heinz - M. Zavadil - B. Marksteiner, Repertorium zur neuzeitlichen Münzprägung Europas III. Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation und Nachfolgestaaten. Der Fränkische Reichskreis (2004) 53; G. und G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert 1700-1806. 4. Auflage (2008) Nr. 44; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 27. 261; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 114 Nr. I 4.15 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224407

Sachsen-Coburg-Saalfeld: Franz Josias

Sachsen-Coburg-Saalfeld: Franz Josias

Vorderseite: CONIUNCTIO FELIX [Glückliche Verbindung]. Zwei schwebende Genien halten die Enden eines Bandes, mit dem die Wappenschilde von Brandenburg und Sachsen oben verbunden sind.Rückseite: NVPTIARVM / SOLENNIA CELEBR / COBVRGI / MDCCLIV [Vermählung feierlich vollzogen zu Coburg 1754]. Vierzeilige Aufschrift.Kommentar: Auf die Vermählung von Friederike Karoline von Sachsen-Coburg-Saalfeld mit dem Markgrafen Christian Friedrich Carl Alexander von Brandenburg-Ansbach im Jahre 1754 wurden Doppeldukaten und Dukaten wie auch Silberabschläge in der Saalfelder Münze durch den Münzmeister Johann Christian Eberhardt hergestellt. Da die Münze ein Produkt der Saalfelder Prägestätte ist und ganz offensichtlich im Auftrag des Brautvaters entstand, gehört sie in die Münzreihe Sachsen-Coburg-Gothas, nicht in die von Brandenburg-Ansbach.Literatur: O. Kozinowski - J. Otto - H. Ruß, Die Münzen des Fürsten- und Herzogtums Coburg 1577-1918 I (2005) Nr. 882.2; D. Fischer - H. Maué, Die Medaillen der Hohenzollern in Franken (2000) Nr. 3.703; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 355; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert 1700-1806. 4. Auflage (2008) Nr. 86; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 112 f. Nr. I 4.12 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224404

Böhmen: Matthias II.

Böhmen: Matthias II.

Vorderseite: Brustbild Matthias II. im ungarischen Ornat mit Mütze und Federbusch nach rechts, umgeben von zwei unten gebundenen stilisierten Lorbeerzweigen.Rückseite: MATTHIAS II / D G HVNG REX CO/RONAT IN REG/EM BOHEMAE / AN1611 DIE / 23 MAY [AE ligiert. Matthias II. von Gottes Gnaden ungarischer König, gekrönt im Königreich Böhmen im Jahre 1611 am 23. Mai]. Aufschrift in sechs Zeilen über einer Krone mit Palmzweigen, alles umgeben von zwei unten gebundenen Lorbeerzweigen.Kommentar: Im Jahre 1606 wählten die Angehörigen des Hauses Habsburg Matthias, den Bruder des regierenden Kaisers Rudolf II., zum Familienoberhaupt. 1608 musste Kaiser Rudolf deshalb auf seinen Titel als König von Ungarn und 1611 als König von Böhmen zugunsten von Matthias verzichten. Zur böhmischen Krönung ließ Matthias Goldmünzen im Wert bis zu 10 Dukaten prägen. Als Vorlage für das Porträt könnte eine Medaille von Alessandro Abondio gedient haben. Als Nachfolger Rudolf II. wurde er 1612 Römisch-deutscher Kaiser.Literatur: E. Fiala, Beschreibung der Sammlung böhmischer Münzen und Medaillen des Max Donebauer (1888-1890) Nr. 1881; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 13; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 141; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 110 f. Nr. I 4.9 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224402

Nürnberg: Stadt

Nürnberg: Stadt

Vorderseite: SECVLVM NOVVM CELEBRAT RESP NORIBERGENSIS [Die Stadt Nürnberg feiert den Beginn des neuen Jahrhunderts]. Umschrift, im Feld dreiteiliges Stadtwappen von Taube überhöht. Oben das Münzmeisterzeichen Kreuz.Rückseite: TEMPORA NOSTRA PATER DONATA PACE CORONA [Vater, kröne unsere Zeiten mit dem geschenkten Frieden]. Umschrift, im Feld das Lamm Gottes mit der Friedensfahne, darauf PAX, auf der Erdkugel stehend nach links.Kommentar: Die Nürnberger Lammdukaten, benannt nach dem Bild des Gotteslamms auf der Weltkugel, waren eine besonders beliebte Geschenkmünze. Die Dukaten auf die Jahrhundertwende (auch als Friedenswunsch- und Neujahrsdukaten bezeichnet) sind in sieben Wertstufen vom Doppeldukaten bis zum winzigen 1/32 Dukaten (»Linsendukat«) geprägt worden. Das Jahr 1700 ist auf einigen Prägungen durch ein Chronogramm in der Umschrift der Vorderseite angegeben (MDCC).Literatur: F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 340; D. Widhalm, Die Nürnberger Lammdukatenprägungen von 1632 bis 1806. Beiträge zur süddeutschen Münzgeschichte (1976) Nr. 11 d; H.-J. Kellner, Die Münzen der Reichsstadt Nürnberg (1991) Nr. 71; Bank Leu AG Zürich und Münzen- und Medaillenhandlung Stuttgart, Auktion vom 21.-23. Juni 1989 in Zürich Nr. 589 (Sammlung Herbert J. Erlanger, Nürnberg, bearbeitet von S. Sonntag); G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 11; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 1882; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 145; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 107 Nr. I 4.5 a mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224394

Preußen: Friedrich Wilhelm I.

Preußen: Friedrich Wilhelm I.

Vorderseite: FRID WILH D G - REX BOR EL BRAN. Brustbild Friedrich Wilhelm I. mit Zopf, Harnisch, Ordensband und Hermelinmantel nach rechts.Rückseite: PRO - DEO ET - MILI-TE [Für Gott und das Militär]. Gekrönte und gespiegelte Initialen FW in das Kreuz gestelltum einen Adlerschild. Unten Münzmeisterzeichen EGN (Ernst Georg Neubauer).Kommentar: In der ersten Hälfte des 18. Jh. stieg der Silberpreis stark an, sodass viele Staaten, auch Preußen, versuchten, über günstigeGoldankäufe höherwertige Goldmünzen in den Umlauf zu bringen. 1737 entstand eine neue Goldmünze in Preußen, der Wilhelmsdor (eigentlich Friedrich Wilhelmsdor). Im Gewicht von 13,46 g enthielt der Wilhelmsdor (Doppelpistole) 12,245 Gramm Feingold. Ab 1738 kamen auch halbe Wilhelmsdor zur Ausprägung, nach deren Vorbild ab 1741 die Friedrichsdor gefertigt wurden. Die neuen Goldmünzen waren anfangs im Lande unbeliebt und mussten von den Beamten zum Zwangskurs von 10 Talern bei Gehaltszahlungen angenommen werden. Die Gesamtauflage der Wilhelmsdor von 1738 bis 1740 betrug 5833 Stück. Die Wilhelmsdor sind persönliche Schöpfungen Friedrich Wilhelms I. Sie sind überwiegend für die königliche Schatulle geprägt worden. Diese großen Goldmünzen nach dem Vorbild der französischen Louisdor befriedigten das Prunkbedürfnis des Königs, der damit vor allem auf seinen Inspektionsreisen durch das Land zu zahlen pflegte. Obwohl ohne festen Nominalwert und je nach Goldkurs schwankend, sind die Wilhelmsdor in der Regel zu 10 Talern gerechnet worden.Literatur: F. Freiherr von Schrötter, Das Preußische Münzwesen im 18. Jahrhundert, I. Die Münzen aus der Zeit der Könige Friedrich I. und Friedrich Wilhelm I. (1902) Nr. 183; K. Martin, Die preußischen Münzprägungen von 1701 bis 1786 (1976) Nr. 87 a; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 2363; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert 1700-1806. 4. Auflage (2008) Nr. 86; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 748; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 295; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 125 Nr. I 4.33 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224427

Bayern: Maximilian II. Emanuel

Bayern: Maximilian II. Emanuel

Vorderseite: M E V B & P S D C P R S R I A & E L L [Maximilian Emanuel beider Bayern und der Oberpfalz Herzog, Pfalzgraf bei Rhein, des Heiligen Römischen Reiches Erztruchsess und Kurfürst, Landgraf von Leuchtenberg]. Büste des Maximilian II. Emanuel mit Allongeperücke nach rechts. Unter dem Halsabschnitt ein Stern.Rückseite: IN TE SPERANTIBVS - CLYPEVS OMNIBVS [Schild für alle, die auf Dich hoffen]. Die sitzende Madonna mit Kind, Reichsapfel und Zepter, vor ihr der bayerische Wappenschild, links und rechts die geteilte Jahreszahl 17-20.Kommentar: Maximilian II. Emanuel von Bayern ließ den, vom Volk als »Goldmax« bezeichneten Maxdor zu 2 Goldgulden mit der Patrona Bavariae von 1715 bis 1726 prägen. Der Maxdor hatte ein Rauhgewicht von 1/36 Kölner Mark (6,496 g) und ein Feingewicht von 4,99 g (18 ½ Karat, 771/1000). Der offizielle Kurs betrug 7 Gulden. Außerdem wurden doppelte und halbe Maxdor gemünzt. Erstmals in Bayern werden diese Goldmünzen gerändelt, zum Schutz gegen Beschneiden und Befeilen. Nach dem Tode Maximilians II. Emanuel wurde der Maxdor vom Karolin abgelöst, hielt sich aber noch über ein halbes Jahrhundert im Geldverkehr.Literatur: B. Prokisch - H. Emmerig - S. Heinz - M. Zavadil - M. Heintz - D. Lepuschitz, Repertorium zur neuzeitlichen Münzprägung Europas II. Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation und Nachfolgestaaten. Der Bayerische Reichskreis (1996) 17 Nr. 3/42; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 226; W. Hahn - A. Hahn-Zelleke, Die Münzen der baierischen Kurfürsten 1623-1806 (2007) Nr. H. 205; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert 1700-1806. 4. Auflage (2008) Nr. 29; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 379; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 166; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 124 Nr. I 4.31 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224425

Baden: Ludwig

Baden: Ludwig

Vorderseite: LUDWIG GROSHERZOG VON BADEN. Kopf Ludwigs nach rechts.Rückseite: FÜNF THALER - 500 KREUZER // 1830. Zwischen zwei unten gekreuzten Lorbeerzweigen der gekrönte altbadische Wappenschild, umgeben von Kette und Kleinod des Hausordens der Treue, unten die Jahreszahl.Rand: RiffelrandKommentar: Diese Goldmünzen von Großherzog Ludwig sind, obwohl nicht so bezeichnet, ausnahmslos aus Rheingold geprägt worden zu 40 4/5 Stück aus der Kölnischen Mark, 260 Grän fein (5,73 g, 21 2/3 Karat, 903/1000). Die Auflage betrug 1788 Stück. Gold- oder Louisdortaler zu 5 Talern oder 500 Kreuzern Landeswährung sind Münzen, die zur Verrechnung alter umlaufender Louisdorstücke geprägt wurden. Ursprünglich mussten 420 Goldtaler aus einem Pfund Feingold (vor 1857 ca. 467,6 Gramm) gemünzt werden und Fünftalerstücke somit etwa 5,566 Gramm Feingold enthalten. 1830, als das badische Fünftalerstück entstand, war der Abnutzungszustand der alten Louisdor weiter vorangeschritten, dass dafür nur noch 5,175 Gramm Feingold ausreichten. Nach der Einführung des Guldensystems 1821, versuchte das Land Baden, 1828 durch Einführung eines zehnteiligen Münzsystems (Dezimalsystem) die Kronentalerwährung zu stürzen.Literatur: K. Jaeger, Baden, Frankfurt, Kurhessen, Hessen-Darmstadt, Hessen-Homburg ²(1969) Nr. 42; F. Wielandt, Badische Münz- und Geldgeschichte ²(1973) Nr. 847; P. Arnold - H. Küthmann - D. Steinhilber, Grosser deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute. 19. Auflage (2003) Nr. 49; G. Schön - J.-F. Cartier, Weltmünzkatalog 19. Jahrhundert. 15. Auflage (2004) Nr. 71; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 158; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 151; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 123 f. Nr. I 4.30 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224424

Österreich: Ferdinand I.

Österreich: Ferdinand I.

Vorderseite: FERD I D G AVSTR IMP HVNG BOH R H N V [Ferdinand I. von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, als König von Ungarn und Böhmen seines Namens der Fünfte]. Belorbeerte Büste des Kaisers Ferdinand I. im Hermelinmantel nach rechts. Unten das Münzzeichen A.Rückseite: REX LOMB ET VEN DALM GAL LOD ILL A A 1845 [König der Lombardei, von Venetien, Dalmatien, Galizien, Lodomerien, Illyrien, Erzherzog von Österreich]. Gekrönter Reichsadler mit Schwert, Zepter und Reichsapfel. Unten die Wertzahl 4.Kommentar: Der internationale Handel war nicht nur in Europa, sondern auch in der Levante lange Zeit durch das Dukatengold dominiert. Um größere Geldtransaktionen praktischer lösen zu können, wurde 1793 das Vierdukatenstück mit einem Bruttogewicht von 13,96 Gramm (23 ¾ Karat; 986/1000 fein) eingeführt. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Ausprägung der Dukaten sind in Kaiserlichen Patenten von 1755 und 1771 aufgeführt. Diese ansehnliche Münze erfreute sich besonders in Ost- und Südosteuropa großer Beliebtheit und wird heute noch mit der Jahreszahl 1915 und dem Bildnis Kaisers Franz Joseph I. von der österreichischen Münze als gefragte Anlagemünze geprägt.Literatur: P. Jaeckel, Die Münzprägungen des Hauses Habsburg 1780-1918 und der Republik Österreich seit 1918 ³(1967) Nr. 248; L. Herinek, Österreichische Münzprägungen von 1740-1969 (1970) 237 Nr. 10; V. Miller zu Aichholz - A. Loehr - E. Holzmair, Österreichische Münzprägungen 1519-1938 ²(Nachdruck 1981/1948) 329; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 480; G. Schön - J.-F. Cartier, Weltmünzkatalog 19. Jahrhundert. 15. Auflage (2004) Nr. 94; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 69; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 128 f. Nr. I 4.39 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224431

Schweiz: Graubünden

Schweiz: Graubünden

Vorderseite: CANTON - GRAU-BÜNDEN. Die geschweiften Wappen der drei Bünde Gotteshausbund, Zehngerichtebund und Grauer Bund in Kleeblattstellung zwischen einem Palm- und Lorbeerzweig.Rückseite: 16 / SCHWEIZER / FRANKEN / 1813. Inschrift umgeben von zwei unten mit Schleife gebundenen Eichenzweigen.Kommentar: Graubünden ist 1803 dem Bund der Eidgenossen beigetreten. Gerechnet wurde nach dem Bündner Gulden zu 70 Bluzger oder 60 Bündner Kreuzern. Der Schweizer Franken galt 10 Schweizer Batzen zu 6 Bluzger. 16 Franken entsprachen einer Schweizer Dublone bzw. Pistole, auch Doppelstück genannt, im Gewicht von 7,6485 g und 6,88 g Feingold. Die in der Münzstätte Bern geprägten Goldmünzen zu 16 Schweizer Franken sind angeblich in einer Auflage von nur ca. 100 Exemplaren geprägt worden und zwar aus „Calandagold“. Der Calanda mit 2808 Meter über dem Meeresspiegel gehört zu einer Kalkberggruppe der Glarner Alpen in der Landschaft der Sardona bei Glarus, St. Gallen und Graubünden.Literatur: C. F. Trachsel, Die Münzen und Medaillen Graubündens (1866-1898) Nr. 1121; W. Tobler-Meyer, Die Münzen- und Medaillensammlung des Herrn Hans Wunderly-v. Muralt (1896-98) Nr. 2783; J.-P. Divo - E. Tobler, Die Münzen der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert ²(1969) Nr. 177; A. L. und I. S. Friedberg, Gold Coins of the World from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 265; G. Schön - J.-F. Cartier, Weltmünzkatalog 19. Jahrhundert. 15. Auflage (2004) Nr. 6; J. Richter - R. Kunzmann, Neuer HMZ-Katalog II. 6. Auflage (2006) Nr. 2-602; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 201; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 131 f. Nr. I 4.44 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224434

Nürnberg: Stadt

Nürnberg: Stadt

Vorderseite: Zweigeteiltes Stadtwappen, darüber Mauerkrone. Darunter ein N.Rückseite: Das Lamm Gottes mit der Friedensfahne, darauf PAX, auf der Erdkugel stehend nach links.Kommentar: Die Nürnberger Lammdukaten, benannt nach dem Bild des Gotteslamms auf der Weltkugel, waren eine besonders beliebte Geschenkmünze. Die Dukaten auf die Jahrhundertwende (auch als Friedenswunsch- und Neujahrsdukaten bezeichnet) sind in sieben Wertstufen vom Doppeldukaten bis zum winzigen 1/32 Dukaten (»Linsendukat«) geprägt worden. Das Jahr 1700 ist auf einigen Prägungen durch ein Chronogramm in der Umschrift der Vorderseite angegeben (MDCC).Literatur: D. Widhalm, Die Nürnberger Lammdukatenprägungen von 1632 bis 1806. Beiträge zur süddeutschen Münzgeschichte (1976) Nr. 19 b; Bank Leu AG Zürich und Münzen- und Medaillenhandlung Stuttgart, Auktion vom 21.-23. Juni 1989 in Zürich Nr. 611 (Sammlung Herbert J. Erlanger, Nürnberg, bearbeitet von S. Sonntag); H.-J. Kellner, Die Münzen der Reichsstadt Nürnberg (1991) Nr. 101; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 4; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 1882; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 340; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 145; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 107 f. Nr. I 4.5 e mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224435

Schweiz: Luzern

Schweiz: Luzern

Vorderseite: RESPUBLICA LVCERNENSIS. Wappenschild mit gefütterter Krone, behängt mit Girlande.Rückseite: 12 / Mz GL / 1794 [12 Münzgulden]. Inschrift umgeben von zwei zum Kranz gebundenen Lorbeerzweigen. Ganz unten die Signatur des Stempelschneiders B (Johann Brupacher).Kommentar: Die »Münzgulden« sind in Luzern als Recheneinheit schon seitdem 16. Jh. bekannt. 12 Münzgulden entsprachen einer Dublone.In Luzern rechnete man u. a. nach Kronen zu 2 Gulden und Schweizerfranken zu 10 Batzen. Neben den einfachen Dublonen sind im Jahre 1794 noch doppelte Dublonen zu 24 Münzgulden geprägt worden. Die einfachen Dublonen sollten dem französischen p Louisdor entsprechen, enthielten aber 0,177 g weniger Feingold. Insgesamt wurden in Luzern 1793 bis 1797 Dublonen im Wert von insgesamt 43.888 Gulden geprägt.Literatur: W. Tobler-Meyer, Die Münzen- und Medaillensammlung des Herrn Hans Wunderly-v. Muralt (1896-98) Nr. 1448; J.-P. Divo - E. Tobler, Die Münzen der Schweiz im 17. Jahrhundert (1987) Nr. 534; F. Haas, Die Münzen des Standes Luzern, SNR 5, 1895, 25 ff. 28 Nr. 5; F. Wielandt, Münz- und Geldgeschichte des Standes Luzern (1969) Nr. 187; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 36; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 325; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 131 Nr. I 4.43 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224433