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Augustus

Ident. Nr.: 18236602

ObjID: obj:2374999

Details (expert)

Creator/Entity
Antike Herrscherprägung: Gaius Iulius Caesar (Octavianus), seit 27 v. Chr. Augustus,
Münzherr*in
Date(s)
ca. 25-23 v. Chr.
Material / Technique
Dimensions
Gewicht: 7,76 g
Durchmesser: 28 mm

Object Description

Vorderseite: CAESAR AVGV - TRIB POTEST. Kopf des Augustus nach r.

Rückseite: [P] CARISI[VS] / LEG / AVGVSTI. Dreizeilige Aufschrift.

Kommentar: Emerita wurde 25 v. Chr. als Veteranenkolonie gegründet (Cass. Dio 53,26,1). Unter der Verantwortung des Legatus Augusti pro praetore P. Carisius wurden hier Quinare, Denare, Asses und Dupondien hergestellt (RIC I² Nr. 1-25), auf lokaler Ebene für den städtischen Bedarf zusätzlich Bronzemünzen (RPC I Nr. 5-19). Die Ausgabe des augusteischen Geldes startete auf beiden Ebenen parallel oder knapp zeitversetzt und wird meist ab 25/24 v. Chr. angesetzt. Die Präsenz der Tribunicia potestas innerhalb der Titulatur der Buntmetallprägungen RIC I² Nr. 11-25 zeigt an, dass diese Prägungen nach Juni 23 v. Chr. entstanden sind. Durch die Verwendung von Orichalcum für Dupondien weisen die Carisiusbronzen Züge der augusteischen Buntmetallreform auf (vgl. M. Á. Cebrián Sánchez, Estudio sobre la metrología de la ceca Romana de Augusta Emerita, Archivo Español de Arqueología 79, 2006, 51 ff. 55. 67).

Literatur: RIC I² Nr. 20 (ca. 25-23 v. Chr.).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18236602

Last updated: 15.12.2025

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Institution:

Münzkabinett

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Vorderseite: ALBERT D G - D FRI ET SA. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein in einem verzierten Harnischkragen und mit einem glatten versteiften Stehkragen nach rechts. Unten das Münzmeisterzeichen Sonne.Rückseite: SAC RO IM - PRIN 1630. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut überhöhte Schild mit dem gekrönten Wappenadler des Herzogtums Friedland, auf der Brust der quadrierte Wallenstein'sche Schild mit vier aufrecht stehenden Löwen. Unten die Wertzahl 3.Kommentar: Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (Wallenstein), geb. 1583, ist der bekannteste Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Er kämpfte seit dessen Beginn im Jahre 1618 auf der Seite der Katholischen Liga und des Kaisers Ferdinand II. und machte im Verlauf der 1620er Jahre eine steile Karriere. Seit 1625 war er kaiserlicher General und erhielt neben der Erhebung in den Reichsfürstenstand bedeutende Territorien und Privilegien. Seinen böhmischen Stammsitz Gitschin baute er zu einem Musterbetrieb des Absolutismus aus. Sein Machtzuwachs und Reichtum - sein hinterlassener Besitz wurde auf 10 Millionen Rheinische Gulden geschätzt - schuf ihm allerdings Feinde am Wiener Hof, welche den misstrauisch gewordenen Kaiser die Ermordung Wallensteins am 25. Februar 1634 in Eger gutheißen ließen.Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 79 Nr. 187. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224830

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Vorderseite: ALBERTVS D G DVX - MEGAPOL FRIDL. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein leicht nach rechts gewandt in einem verzierten Harnisch- und glattem Stehkragen, auf der rechten Schulter drapierte Feldherrnbinde. Unten das Münzmeisterzeichen.Rückseite: ET SAGAE PRINC - VANDAL 1631. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut (ohne Bügel und Perlsaum) überhöhte, mehrfeldige Wappenschild, umlegt mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies.Kommentar: Der dreizehnfeldige Schild umfasst die Bilder der Herzogtümer Mecklenburg (Büffelkopf von vorn), Friedland (Adler) und Sagan (Hüftbild eines Engels von vorn), der Herrschaft Flinsberg (doppelschwänziger Löwe nach links), des Fürstentums der Wenden (Büffelkopf nach rechts), der Familie von Wallenstein (vier aufrecht stehende Löwen), der Grafschaft Schwerin (quer geteiltes, rot und gold damasziertes Feld), der Herrschaft Rostock (nach rechts steigender Greif) und der Herrschaft Stargard (weiblicher Arm mit einem Ring nach links).Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 96 Nr. 284; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224826