Logo

Ident. Nr.: D (7 S 20) 1/1964

ObjID: obj:2399083

Details (expert)

Dating
Ende 19. Jh.
Material / Technique
Weidenschienen, Ruten, gespalten, geflochten
Dimensions
Länge x Breite x Höhe: 47 x 29 x 9 cm

Object Description

Ovale Schale mit schräg aufsteigender Wandung. An den Schmalseiten zwei Bügelhenkel. An der Wandung in regelmäßigen Abständen eingeflochtenes Rautenmuster.
Dieser dicht geflochtene Korb aus gespaltenen, fein geglätteten Weidenschienen zählt in der Korbmacherei zu den Feinflechtarbeiten. Dem Flechten geht eine aufwendige Materialvorbereitung voraus, die mehr Zeit als das eigentliche Flechten in Anspruch nimmt. Der Korbboden wurde hier als französisches oder plattschieniges Geflecht ausgeführt. Der Rumpf ist in Zäunergeflecht (über eins unter eins) gearbeitet, die Muster sind Zweierschläge über zwei Aufsteller. Als Randabschluss wurden Kimmen mit vier Schienen geflochten.

Der Korb wurde nach Angabe der Vorbesitzerin von Familie Theer in Stendal gebraucht.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."