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Roter Mantel mit Dolman-Ärmeln, blauem Rock und roter Crêpe-de-Chine Bluse

Ident. Nr.: 2005,UR 478 a-c

ObjID: obj:2456762

Details (expert)

Creator/Entity
Uli Richter (1926–2021),
Designer*in
Date(s)
1989
Geographical references
Ausgabe: Berlin
Dimensions
Länge: Mantel 120 cm
Länge: Bluse 75 cm
Länge: Gürtel 87 cm

Object Description

Wadenlanger Mantel aus rotem Wollvelours-Doubleface. Der Mantel hat weite, tief eingesetzte Dolmanärmel, einen vorderen Knopfverschluss (vier rote Kunststoffknöpfe) und einen angearbeiteten Schal aus dem Mantelstoff. Dazu eine rote Crêpe-de-Chine Bluse mit verdecktem Knopfverschluss und einem ebenfalls angeschnittenen Schal. Die breiten Schultern mit Schulterpolstern, die langen weiten Ärmel enden in einem Bündchen mit Knopfverschluss. Dazu wird der dunkelblaue Wickelrock von Ensemble 2005,UR 476 getragen.

Last updated: 15.12.2025

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR