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Ident. Nr.: N (34 M) 118/2019

ObjID: obj:2475487

Details (expert)

Involved
Marianne Maydl (1948),
Hersteller*in
Elisabeth Zaunbauer (1939),
Hersteller*in
Dating
2003
Dimensions
Höhe x Breite (aufgeschlagen): 9 x 15 cm

Object Description

Das Ei entspricht in seiner Größe etwa einem Gänseei. Außen ist es auf einem bräunlichen Untergrund in der Längsrichtug mit Goldborten beklebt, zwischen dieser in Süterlin fein beschrieben. Zum Öffnen sind zwei schmale Kordeln angebracht. Die obere Eihälfte teilt sich beim Öffnen in zwei gleichgroße Teile und gibt das Innere frei. Dort sind auf cremefarbenem Grund links unt rechts Ornamente aus goldfarbenem Krüllpapier, Perlen und roten Steichen eingeklebt. In der mittleren, großen Hälfte eine bemalte Wachsfigur der Maria mit dem Kind, Goldborte und ebenfalls ein Ornament aus Krüllpapier mit Perlen und einem Stein.
Das Ei ist ein Geschenk der beiden Künstlerinnen zum 10jährigen Jubiläum des Ostermarktes des MEK, 2003.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."