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Flacher Teller mit Auferstehung Christi

Ident. Nr.: 1868,391

ObjID: obj:2564896

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Paulus Öham d. J. ( - 7.3.1671),
Zinngießer*in
Date(s)
1634 - 1671
Material / Technique
Zinn, gegossen
Dimensions
Durchmesser: 19,8 cm

Object Description

Teller mit Verzierung in Reliefguss. In der Mitte die Auferstehung Christi und die in die Form geschnittene Meistermarke mit den Buchstaben B O. An der Tumba die Modelleur-Initialen M S (undeutlich). Um das Mittelbild ein schmaler Blattstab. Auf dem Rand, getrennt durch zierliches Ornamentwerk auf gekörntem Grund, zwölf von Blattstäben gebildete Medaillons, darin die zwölf Apostel in ganzer Figur mit ihren Attributen und Namensbeischriften. An der inneren Randkante ein schmaler Blattstab, an der äusseren ein Blatt- und ein aus kleinen Voluten gebildeter Ornamentstab. (Hintze II, Nr. 277)

Last updated: 15.12.2025

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Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR