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Albarello mit der Heiligen Katharina

Ident. Nr.: 1943,64

ObjID: obj:3016411

Details (expert)

Date(s)
1. Hälfte 16. Jahrhundert
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: Castel Durante
Material / Technique
Majolika mit Bemalung
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 46 x 23 cm

Object Description

Inventareintrag: Albarello, walzenförmig mit leicht eingezogener Wandung, verengtem Fuß und Mündungsrand. Zinnglasiert; die Scharffeuerbemalung in waagerechte Zonen aufgeteilt, in die vorn ein Oval mit der Hl. Katharina und der Inschrift "Zue : prunorum" eingesprengt ist. Der breite Mittelstreifen auf der Rückseite mit gegenständigem, die Gestalt von Delphinen annehmenden Blattwerk. Darüber und darunter Streifen mit Ranken, Rosetten und Blättern, alles auf blauem Grunde.

Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen.
MAKR

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR